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Elektro-Autos (BEV) des Volkswagen-Konzerns.
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THEMA: Egons Elektro-Up
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#611742
Aw: Egons Elektro-Up 18.07.2020 18:39 - vor 3 Wochen, 5 Tagen  
Gibt es in diesen "Corona-Zeiten" eigentlich wirklich schon wieder Hotels mit Frühstücksbuffet ?
Ja. Das ist aber abhängig vom Bundesland.

Grüße, Egon
Egon
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#611789
Aw: Egons Elektro-Up 18.07.2020 22:32 - vor 3 Wochen, 5 Tagen  
yarispit schrieb:

Gibt es in diesen "Corona-Zeiten" eigentlich wirklich schon wieder Hotels mit Frühstücksbuffet ?


Für Egon legen sich die Hoteliers sicherlich extra ins Zeug

Ich wünsche eine schöne und entspannte Zeit!

Viele Grüße
Benny
Benny
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#611969
Aw: Egons Elektro-Up 20.07.2020 01:39 - vor 3 Wochen, 4 Tagen  
Für Egon legen sich die Hoteliers sicherlich extra ins Zeug
Was das Frühstücksbuffet angeht ganz sicher.
Was die Ladestation angeht: Weniger.

Aber der Reihe nach.
Das Hotel präsentiert sich im Netz:





Und es hat nicht gelogen - die "Ladestation" existiert. Sie ist sogar fest eingebaut, in die Wand nämlich. Hier:





Wenn man näher kommt, erkennt man den leistungsfähigen modernen Anschluss im zeitlosen Industrie-Design. Es kommt aber noch besser: Auf der Rückseite dieser Wand befindet sich sogar noch eine zweite solche Ladestation. Sensationell. Aus ökonomischen Gründen zweigt sie sicher vom selben Klingeldraht ab, mit dem die erste versorgt wird.

Sicherheitshalber frage ich noch einmal nach. Ja, bestätigt der Herr an der Rezeption fröhlich, "das sind unsere beiden Ladestationen". Stark! Und durchaus mutig, damit im Netz zu werben.

Ich hänge also den Up über den mitgebrachten ICCB ("Ladeziegel") an eine dieser entzückenden Steckdosen auf beiden Seiten der Wand. Nominell könnte man 16 A (3,7 kW) aus so einer Schuko-Dose holen, 13 A (3 kW) lässt der ICCB zu. Angesichts der hochmodernen Installation drossle ich von vornherein auf 8 A (1,85 kW).





Die Erdung stimmt, ich muss nicht den Norwegen-Modus verwenden. Immerhin. Nach 5 Minuten Laden stoppe ich den Vorgang und überprüfe den Schuko-Stecker. Der ist ordentlich heiß, vermutlich würde bald der Thermosensor auslösen und den Ladevorgang unterbrechen.





Mein ICCB lässt sich einphasig auf minimal 6 A (1,4 kW) drosseln, der Up sogar auf 5 A (1,15 kW). Ich nehme lieber die 5 A und safte erneut an. Nach 5 Minuten ist der Schuko-Stecker nur noch warm, aber nicht mehr heiß. Das kann ich als Notlösung gerade so verantworten.





Von den 1,15 kW werden aber schätzungsweise nur 0,9 im Akku landen; Ihr wisst schon: Wirkungsgrad des Bordladers bei niedriger Last. Wir waren früh im Hotel, das Auto hat reichlich Zeit zum laden. Für 16, vielleicht 17 kWh sollte es über Nacht reichen, für morgen genug.

Nicht ideal, aber sicher rustikal, kontrastreich - und unfreiwillig komisch.



Grüße, Egon
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#611972
Aw: Egons Elektro-Up 20.07.2020 03:22 - vor 3 Wochen, 4 Tagen  
Vielleicht kannst ihnen beim Bedanken für das Zurverfügungstellen der Steckdose am Abreisetag mal ein paar Leistungsdaten für das Aufladen von Fahrzeugen größer als e-Up! nennen, nur damit in der Zukunft das schöne Hotel nicht zu warm wird.

Für ein E-Bike mit 0,5 kWh im Akku oder eine LED-Lichterkette haben die beiden Steckdosen in der vorliegenden Konfiguration sicher ihre Berechtigung. Smartphone/Tablet mit Schnellader geht vielleicht auch noch. Aber beim großen Rasenmäher wird's wohl schon eng.

Du hättest halt doch Wago-Klemmen, 2,5 oder 4 mm2 Kabel von 10 m Länge, 'ne Campingdose, isolierten Schraubenzieher, Abmanteler, Abisolierzange und Meßinstrumente mitnehmen sollen - obwohl, das zeitlose Industriedesign ist für Elektromobilität an einem Hotel, wo jemand in der Nacht vor der Abreise schon mal gerne 60 kWh zieht, nahezu unschlagbar!

Auch die formschöne und flachgehaltene Unterputzkonstruktion im Feucht- bzw. Außenbereich ist geradezu liebenswert.

Ich kenne aber noch ein Café, wo man einen 30er-Jahre-Film drehen könnte: Drehschalter, Alu-Wellrohr, genagelte Kabelschellen aus Metall, die Verteilung ist in Telefondosen geklemmt und die Teile der Kabel, die keine Metallummantelung haben, sind original braun-beige-schwarzer Strickstoff. Dafür gibt es, wie Ende der 1930er Jahre, selbstgebackenen Kuchen!
autogasprius_berlin
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Letzte Änderung: 20.07.2020 03:35 von autogasprius_berlin.



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#611988
Aw: Egons Elektro-Up 20.07.2020 08:58 - vor 3 Wochen, 4 Tagen  
autogasprius_berlin schrieb:
Vielleicht kannst ihnen beim Bedanken für das Zurverfügungstellen der Steckdose am Abreisetag mal ein paar Leistungsdaten für das Aufladen von Fahrzeugen größer als e-Up! nennen, nur damit in der Zukunft das schöne Hotel nicht zu warm wird.

Und genügend Brennmaterial ist auch schon vorhanden - siehe Foto von Egons e-up!

Gruß,
Martin
weinfux
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#611993
Aw: Egons Elektro-Up 20.07.2020 09:26 - vor 3 Wochen, 4 Tagen  
@Egon: Danke für Deinen erneuten Ladebericht.

Auf den Juice-Booster hatte ich auch schon mehrfach ein Auge geworfen. Würde gerne von Deiner Ladeerfahrung profitieren.

Welches Set hast Du im Einsatz? Das Traveller Set mit Adapter auf Schuko, CEE32 400 V, CEE16 400 V, CEE16 230 V? Oder hast Du gar das Master-Set?

Bist Du in der Praxis ohne das Verlängerungskabel ausgekommen? Oder hast Du für Notfälle ein normales 230V Verlängerungskabel dabei?

Leider ist der Juice-Booster nicht gerade billig.....
happyyaris
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#612021
Aw: Egons Elektro-Up 20.07.2020 11:59 - vor 3 Wochen, 4 Tagen  
happyyaris schrieb:
Welches Set hast Du im Einsatz? Das Traveller Set
Traveller. Das Master-Set ist nur sinnvoll, wenn man viel im Ausland unterwegs ist und die darin enthaltenen Adapter benötigt. Für nur gelegentliche Aufenthalte in bestimmten Ländern kann man landesspezifische Adpater einzeln zukaufen, wenn erforderlich. Ich bin bislang aber immer mit CEE Blau und Rot klar gekommen.

Bist Du in der Praxis ohne das Verlängerungskabel ausgekommen?
In den letzten 4 Jahren ja. Zweimal nicht, aber in beiden Fällen ließ sich vor Ort eine geeignete Kabeltrommel auftreiben. CEE verlängern ist unkritisch, aber Schuko verlängere ich äußerst ungern.

Schuko ist elektrisch ungefähr so wie der Einsatz von Bananensteckern für Hochfrequenz-Anwendungen. Jede weitere Schuko-Kupplung ist eine potenzielle elektrische Stoßstelle und hebelt zudem die thermische Überwachung des ICCB-Adapters aus.

Leider ist der Juice-Booster nicht gerade billig.....
Wie alle in der Schweiz hergestellten Produkte in der EU.

Ich habe mich damals sehr sorgfältig mit den zwei konkurrierenden Produkten auseinandergesetzt und mich schließlich für die mit Abstand teuerste Lösung, also den JB2 entschieden. Der hinterließ bei mir den qualitativ überzeugendsten Eindruck.

Nachteil: Er ist überraschend groß, die Kabel dick und etwas sperrig, die Verbindungen natürlich ebenso. Mit Mühe und Not passt er in seinen schönen Koffer, der aber natürlich auch nicht gerade klein ausfällt.

Der JB2 ist elektrisch universell (selbst für nicht unseren Standards entsprechende Stromnetze), leistungsfähig, simpel zu bedienen auch für behandschuhte Grobmotoriker im Schneesturm und ultra-robust. Notfalls funktioniert er unter Wasser und mit einem Auto, das mit dem Vorderrad direkt draufsteht. Ich habe die Anschaffung nicht bereut, will aber nicht behaupten, dass das unbedingt jeder braucht.

Grüße, Egon
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#612022
Aw: Egons Elektro-Up 20.07.2020 11:59 - vor 3 Wochen, 4 Tagen  
Ha, ich habe dem Hotel Unrecht getan...

...ok, nicht wirklich. Für Hotelgäste stehen tatsächlich nur diese beiden jämmerlichen Uralt-Schukodosen zur Verfügung. Aber: Zum Gelände gehört auch ein kostenpflichtiger Wohnmobil-Stellplatz für bis zu 23 Wohnmobile. In den Gebühren von 12,50 Euro pro Nacht und Wohnmobil sind auch die Duschen und der Strom enthalten.

Dafür stehen 6 nagelneue moderne Säulen mit jeweils 4 sogenannten "Camping"-Dosen zur Verfügung, also insgesamt 24 x CEE Blau mit je 1 x 16 A, also 3,7 kW. Schau an, da hat der Hotelier richtig investiert:





Sicher könnte ich auch mein Auto dort anschließen, zumindest wenn ich für den Stellplatz zahle. Hätte ich den Tesla dabei würde ich genau das machen. Für den kleinen e-Up mit seinem Akkuchen ist das aber nicht nötig. Nach langer Nacht an der antiken Steckdose:




Das reicht ganz sicher für den Tagesausflug, zu dem wir jetzt mit einer Stunde Verspätung gleich aufbrechen werden.

Grüße, Egon
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#613379
Aw: Egons Elektro-Up 29.07.2020 01:47 - vor 2 Wochen, 2 Tagen  
Timico schrieb:
[...] schnell die Frage aufkommen lassen hat, wozu man eigentlich "mehr Auto" brauchen sollte. Es hat schlicht an nichts gefehlt.
Das ist tatsächlich so. Es herrscht weiter eitel Freude und es fehlt fast nichts. Um es mit wenigen dürren Worten zusammenzufassen: Der e-Up kann deutlich mehr und verbraucht dabei deutlich weniger als erwartet.

Das führt leider dazu, dass ich kaum noch den Tesla aus der Garage hole. Selbst Strecken, für die ich den Up überhaupt nicht angeschafft habe, erledige ich bevorzugt mit ihm. Das sieht man auch an der Laufleistung, demnächst 6500 km in 9 Wochen. Der e-Up ist im urbanen Alltag einfach praktisch, geht zumindest bis Tempo 100 verblüffend gut und ich kann ihn bedenkenlos überall stehen lassen.

Ich lade so gut wie nie voll, sehe aber meist Prognosen von 350 km und mehr. Das war so nicht zu erwarten. Ich hatte eher mit 250 gerechnet und selbst das wäre mehr, als ich im Alltag benötige. Ich lade zu Hause daher meist nur auf 70% SOC, und zwar über Nacht an einer CEE-Dose mit 10 oder 13 A.

Nachdem ich die Vorprogrammierung von Ladungen und Klimatisierung (geht auch getrennt) durchschaut habe, mache ich davon regen Gebrauch. Zunächst erschien es mir ziemlich umständlich gelöst, aber wenn man das Prinzip verstanden hat, erweist es sich als recht nützlich. Die Programmierung geht am schnellsten mit dem kostenlosen "Maps&More", also die zum Fahrzeug gehörende App, die per Bluetooth mit dem Auto verbunden ist.

Aus der Ferne geht es auch, entweder per Smartphone - ab dem 2. Jahr kostenpflichtig - oder über einen Browser (www.portal.volkswagen-we.com/). Dazu braucht man aber etwas Geduld, weil die Mobilfunk-Anbindung des Autos langsam ist. Vermutlich wird dafür von VW ein SMS-basiertes System verwendet.


Für den aktuellen Hochsommer-Verbrauch ein paar Beispiele der letzten Tage:

  • Über Land B3, A5, A6, B9, stellenweise zähflüssig wegen Dauerbaustelle und Stau. Mit Klimaanlage, deren Verbrauch auf längeren Strecken nicht weiter ins Gewicht fällt - in der Stadt aber schon.




  • Von Dorf zu Dorf bergauf / bergab über eine enge kurvige Landstraße.




  • Durch die Großstadt gequält im Feierabendverkehr, rote Ampeln, Rückstau an jeder Kreuzung. Um mich herum unglückliche Fahrer in ihren heiß gelaufenen Steinzeit-Mobilen, erster Gang, zweiter Gang, Bremsen. Lüfter heulen, es qualmt und stinkt.




  • Die letzten 4 Wochen. Viel Autobahn mit 120 km/h, aber auch viel Stadtverkehr. Viele Höhenunterschiede, fast immer beladen, oft 2, selten 4 Personen an Bord.



Auch unterwegs lade ich wenn überhaupt dann überwiegend AC, wobei ich als Standardwert für den Bordlader 13 A gesetzt habe. Das bedeutet 3 oder 6 (von 7,4) kW Ladeleistung, je nach verfügbaren Phasen. Nur selten stelle ich per App auf volle Leistung um.

Ideal für DC sind die auf 20 kW limitierten Triple-Charger, wie man sie beispielsweise bei Ikea oft findet. Der Up nimmt sich dort etwas über 15 kW, was weniger als 0,5 C entspricht und damit einen guten Kompromiss aus Akkusschonung, Erwärmung und Ladetempo im Vergleich zum AC-Bordlader darstellt.

Wer es eiliger hat: Die maximale DC-Ladeleistung liegt bei 45 kW - aber nur an Ladepunkten, die schon bei relativ niedriger Spannung hohe Ströme bieten. Das tun aber meist nur Hochleistungs-Lader, während man an den üblichen 50 kW-Triplechargern bei 38 kW und weniger landet, je nach SOC. Da ich Schnellladungen vermeide, ist mir das egal. Aber man sollte es wissen.

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#613614
Aw: Egons Elektro-Up 30.07.2020 10:52 - vor 2 Wochen, 1 Tag  
Heute 420 Kilometer Autobahn.
280 kg Nutzlast an Bord, Passagiere eingerechnet.
Höhenprofil 100 -> 700 -> 500 Meter bei ständigem bergauf/bergab.

Bei angekündigten 34 Grad Außentemperatur bedeutet das durchgängig mit Klimaanlage. Es kann sein, dass der Klimaknecht mit voller Leistung laufen muss, um eine angenehme Innentemperatur zu halten. Dann kann ich nicht im ECO-Modus fahren, weil dieser auch die Leistung des Kälte-Kompressors reduziert.

Ich rechne mit 12,5 kWh/100 km, grob über den Daumen. Schauen wir mal.

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#613793
Aw: Egons Elektro-Up 31.07.2020 11:37 - vor 2 Wochen  
Bis zum Überschreiten des höchsten Punkts der Fahrtstrecke (685 m) waren es zeitweise sogar 14 kWh/100 km, bis zum Fahrtziel pendelte sich der Gesamtschnitt aber bei knapp 11 kWh ein. Das ist nicht ehrfurchtgebietend, für die geschilderten Umstände aber erfreulich.

Interessant ist der offenbar geringe Strombedarf der Klimaanlage im ECO-Modus. Das Außenthermometer zeigte zeitweise 35 Grad, die Innentemperatur hatte ich auf 20 Grad gestellt. Es war jederzeit angenehm kühl im Auto und nach 400 km hat We-Connect für diese Fahrt einen Nebenverbrauch von 1,0 kW/100 km ausgewiesen.

Der durchschnittliche Nebenverbrauch des Autos (Langzeit) wird von We-Connect mit 0,7 kWh/100 km angegeben. Das finde ich ziemlich hoch, auch wenn sämtliche Verbraucher inklusive Beleuchtung enthalten sind - jahreszeitlich bedingt aber noch keine Heizung.

Soweit man der Auswertung trauen kann bedeutet das, dass die zusätzliche Klimatisierung sich nur mit 300, vielleicht 400 Wattstunden pro 100 km bemerkbar macht. Da ich auch während zweier Pausen das Auto weiter klimatisiert und so die Durchschnittsgeschwindigkeit gesenkt habe, ist das merkwürdig wenig.

Ich werde das weiter verfolgen, vertraue diesen Angaben also noch nicht so recht. Andererseits konnte ich beim händischen Nachrechnen auf den Strecken, für die mir alle erforderlichen Daten vorliegen, lediglich Abweichungen im durch Ladeverluste erwartbaren Bereich feststellen.

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Aw: Egons Elektro-Up 31.07.2020 14:13 - vor 2 Wochen  
insgesamt betrachtet natürlich eine tolle „Sache“ so ein Elektroauto. Zumal im ersten Halbjahr in Deutschland der Anteil an Strom durch erneuerbare Energien bereits 50% betrug. Fahren, Kaffee trinken und aufladen, fertig!
Der Verbrauch des Smart liegt zwar auch im Sommer, dank seiner „günstigen“ Stirnfläche, bei ca. 12-13 kWh/100 km, aber die Klimaanlage benötigt auch nur in etwa 1 kWh/100 km, also das könnte schon stimmen.
Bernhard22
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#614819
Aw: Egons Elektro-Up 06.08.2020 10:50 - vor 1 Woche, 1 Tag  
Auf langen Strecken habe ich nun mehrfach CCS-Lader benutzt, einmal sogar zum Ausprobieren einen von Ionity (siehe auch KLICK).





Die DC-Ladeleistung ist beim e-Up bekanntlich limitiert, aber der Akku nicht groß und der Verbrauch niedrig. Eine Pinkelpause plus Butterbrezel bringt schnell weitere 150 km in den Akku. Damit komme ich auch mit ungeduldiger Beifahrerin bestens klar.

Das ist aber ohnehin nur auf Fernstrecken von Interesse. Im Alltag ist der Wagen jeden Morgen auf 70 Prozent SOC, was für über 200 Kilometer reicht. Soviel fahre ich gar nicht täglich.

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#614820
Aw: Egons Elektro-Up 06.08.2020 10:50 - vor 1 Woche, 1 Tag  
Nach durchgängig störungsfreiem Betrieb in den letzten Wochen gab es vorgestern einen etwa 10-stündigen Ausfall von WeConnect. Das ist für e-Up und e-Golf nach dem ersten Jahr ein kostenpflichtiger Bezahldienst - sichtlich mit Entwicklungspotenzial hinsichtlich der Zuverlässigkeit.





Mit der neuen Version der WeConnect-App lassen sich nun auf Wunsch (das muss man also selbst aktivieren) Wartungstermine auch voll automatisiert buchen. Das heißt das bevorzugte Autohaus wird informiert und meldet sich beim Kunden, wenn nach 30.000 km der nächste Wartungsdienst fällig ist. Muss ich nicht haben, aber andere finden diese Funktionalität vielleicht schick.

Die Android-App für die zukünftige ID-Serie von Volkswagen ("WeConnect ID") greift auf denselben Server zu und funktioniert deshalb eingeschränkt auch mit VW e-Golf und e-Up. Hier kann man sie herunter laden:

- play.google.com/store/apps/details?id=com.volkswagen.weconnect

Dass sie auch mit Nicht-ID-Modellen zusammenarbeitet ist vermutlich keine Absicht und wird früher oder später unterbunden werden. Im Moment aber klappt es noch und ist ganz praktisch, weil sie zwar das falsche Fahrzeugbild, dafür aber den aktuellen SOC zusätzlich auch in Prozent anzeigt.





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#614821
Aw: Egons Elektro-Up 06.08.2020 10:50 - vor 1 Woche, 1 Tag  
Unser kleiner Elektro-Flitzer nähert sich Kilometerstand 10.000. Wir fahren in der Familie ständig damit und nutzen ihn selbst für längere Fahrten, für die er nicht angeschafft wurde. Gerade sind wir wieder von einer mehrtägigen 1000-Kilometer-Tour zurückgekommen. Selten ein derart praktisches und spaßiges Auto erlebt.

Der Langzeit-Wert des BC scheint sich beim e-Up alle 3300 Kilometer zu resetten, das heißt er speichert dann den bislang ermittelten Wert auf dem VW-Server und beginnt einen neuen Berechnungszyklus. Den ersten dieser Werte habe ich leider versäumt, weil das Auto zu diesem Zeitpunkt noch nicht in meinem WeConnect-Account geführt wurde. Die anderen beiden sind aber vorhanden und wurden nun zusätzlich zu den kostenpflichtigen Ladungen bei spritmonitor.de eingetragen.

Im ersten vollständigen Zyklus waren es 10,6 und im zweiten 10,2 kWh/100 km. Der Mittelwert von 10,4 kWh/100 km über diese 6600 Kilometer entspricht rein rechnerisch (Heizwert) dem Energiegehalt von 1,2 Liter Superbenzin, 1,05 Liter Diesel oder 0,8 kg Erdgas.





Vor ein paar Tagen auf der Hinfahrt lief permanent die Klimaanlage, weil es draußen 35 Grad hatte und die Sonne vom Himmel bretzelte. Kontrastprogramm: Vorgestern sind wir über 400 km im strömenden Dauerregen zurück gefahren, mit Licht und Heizung (!), da Außentemperatur 15 Grad. Das hat fast 13 kWh/100 km gekostet, der schlechteste Wert auf einer kompletten Teilstrecke bislang - und trotzdem akzeptabel. Natürlich werden wir im Winter deutlich höhere Werte sehen.

Da ich dem BC nicht vertraue habe ich immer wieder selbst nachgerechnet, konnte aber in keinem Fall nennenswerte Abweichungen oberhalb normaler Ladeverluste feststellen. Zu den Energiekosten liegt mir daher ein erster belastbarer Zwischenstand vor: 103,35 Euro auf 6.773 km, das entspricht 1,53 Euro/100 km. Kein schlechtes Ergebnis wenn man bedenkt, dass aufgrund einer verfehlten Politik Benzin in Deutschland billig, Strom aber extrem teuer ist.

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Letzte Änderung: 06.08.2020 10:57 von Egon.Grund: Tippfehler korrigiert.
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