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Der kalifornische Hersteller Tesla schreibt mit seinen Elektroautos und dem zugehörigen Mobilitätskonzept seit 2003 Automobilgeschichte.
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THEMA: Egons blauer Elektrojet
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#583780
Aw: Egons blauer Elektrojet 14.02.2020 10:15 - vor 1 Monat, 2 Wochen  
Richtig. Bei Tesla kommt leider hinzu, dass es freien Werkstätten so schwer wie möglich gemacht wird, Fuß zu fassen. Es gibt zwar EU-Regularien, die eine Belieferung mit Ersatzteilen und Werkstattunterlagen gewährleisten sollen. Aber das kann man als Hersteller sehr leicht unterlaufen, beispielsweise mit laaangen Lieferzeiten oder verloren gehenden Bestellungen. Mein Tesla-Spezi kann darüber viel berichten.

Grüße, Egon
Egon
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#584026
Aw: Egons blauer Elektrojet 15.02.2020 10:45 - vor 1 Monat, 2 Wochen  
Hi,

und die Kontaktdaten zu deinen freundlichen alternativen Tesla-Doktor möchtest du uns vorbehalten???
krouebi
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Mit freundlichen Grüßen aus Cannero - ein Dorf im Piemont


Krouebi

: Tesla Model X 90D (2017-) (Mai-Oktober in EU)
: Chevrolet Suburban LT (2000) (2020-) (November-April in PH)
Empfehlungslink für 1.500 km Gratisladen bei Kauf einer Tesla S/X/3
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#584030
Aw: Egons blauer Elektrojet 15.02.2020 11:32 - vor 1 Monat, 2 Wochen  
Den gibt es gerne auf Anfrage per PM.

Grüße, Egon
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#587243
Aw: Egons blauer Elektrojet 04.03.2020 10:39 - vor 4 Wochen  
Gestern 810 Kilometer Autobahn, davon ungefähr 770 mit Autopilot.

Für lange Strecken kann ich Teslas Model S wirklich empfehlen: So entspannt war ich selbst in meinen großen gemütlichen V8-Schiffen (Jugendsünden, ist verjährt) nicht unterwegs. Damals gab es nämlich keinen Autopiloten, keinen Stau-Assistenten, die Überholvorgänge waren auch noch etwas zäher und die Benzinpumpen hatten gut zu tun.

Wie bei Tesla üblich war "Laden" nicht das bestimmende Thema. Zweimal wäre es notwendig gewesen, aber wie sonst auch habe ich jede ohnehin eingelegte Pause dafür genutzt - das waren dann vier. Angenehmer Effekt: So kann man den Ladehub klein halten, das mögen die Akkus. Ich habe nicht mehr als 50% SOC am Stück verfahren oder nachgeladen. An den Superchargern war Platz für 8 bis 20 Teslas; davon war gestern jeweils ein Drittel belegt.

Kleines Detail am Rande: Wenn es kalt und ein Supercharger vom Navi als Zwischenziel vorgeschlagen ist, heizen die Teslas genau rechtzeitig vor Erreichen der Ladestation ihren Akku auf. Dann ist er auf für das Schnellladen idealer Temperatur, wenn man dort eintrifft. So kann die Ladestation sofort mit voller Leistung loslegen.

Es bestätigt sich die Erkenntnis: Pinkeln und Supercharger passt gut, aber Mittagessen und Supercharger ist Käse. Der Ladevorgang dauert je nach Ausgangs- und Ziel-SOC so zwischen 10 und 35 Minuten. Das ist einfach zu kurz, um in Ruhe essen zu können.

Am Zwischenziel stand ein Typ 2-Lader (22 kW) zur Verfügung, was beim Parken weitere 32 Kilowattstunden in den Akku befördert hat. Ein WLAN gab es dort auch, so dass der dicke Blaue ohne Belastung des örtlichen LTE-Netzes seine Daten an das Mutterschiff absetzen konnte.

Die Außentemperatur lag die meiste Zeit um 4 Grad Plus, die Heizung war auf angenehme 24,5 Grad eingestellt. Erkenntnis: Auf derart langen Strecken macht sich der Mehrverbrauch durch die Heizung nicht stark bemerkbar, weil der Innenraum nach der ersten halben Stunde durchgeheizt ist und nur zum Halten der Temperatur nicht mehr viel Energie benötigt wird. Die Fahrweise und die Strecke sind dann wesentlich entscheidender.

Grüße, Egon
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Letzte Änderung: 04.03.2020 16:10 von Egon.Grund: Tippfehler korrigiert.
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#588509
Aw: Egons blauer Elektrojet 13.03.2020 08:46 - vor 2 Wochen, 5 Tagen  
Gestern 560 Kilometer mit einer großen Runde durch den Schwarzwald, einem ebendort abgeholten Möbelstück im Kofferaum, drei Personen, ein Rollator - insgesamt waren knapp 400 kg Nutzlast an Bord. Das heißt, die Fuhre wog zweieinhalb Tonnen.

Der Teil durch den Schwarzwald war 85 Kilometer lang und hatte dieses Höhenprofil:



Mit dem Model S ist das die reine Freude. Ich habe ungefähr 150 PS per Menü weggeschaltet ("Chill Mode") und eigentlich damit gerechnet, sie mal wieder zuschalten zu müssen. Das wäre aber völlig unnötig gewesen. Man bemerkt die Steigungen gar nicht wirklich - man sieht sie eigentlich nur als Ausschläge auf dem Display. Da werden dann schonmal 45 kWh/100 km erreicht, jedenfalls für einige Kilometer.

Doch wer irgendwo rauf fährt, der fährt auch wieder runter. Dabei werden dann zeitweise hoch zweistellige Negativverbräuche erreicht und das Display zeigt beachtlich großflächige Farbverläufe in freundlichen Grüntönen.

Wieder zurück in der Rheinebene waren es rund 12,6 kWh, die unsere 85 km-Schwarzwaldrunde gefressen hat. Das entspricht knapp 14,9 kWh/100 km. Ganz oben waren es 25% SOC und ganz unten dann schon wieder 29%. Da weiß man, warum man so gerne E-Auto fährt. Dafür muss es im Übrigen kein Model S sein, das geht auch ein paar Nummern kleiner.

Grüße, Egon
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#588515
Aw: Egons blauer Elektrojet 13.03.2020 09:18 - vor 2 Wochen, 5 Tagen  
14,9kWh/100km sind echt sehr gut. Den IONIQ bewege ich mit ähnlichem Verbrauch. Unter 14kW eher nicht. Dafür ist es hier noch zu kalt.
Wie waren die Temperaturen und Geschwindigkeiten auf deiner Runde?
focki
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#588525
Aw: Egons blauer Elektrojet 13.03.2020 10:26 - vor 2 Wochen, 5 Tagen  
Egon schrieb:
Da weiß man, warum man so gerne E-Auto fährt. Dafür muss es im Übrigen kein Model S sein, das geht auch ein paar Nummern kleiner.Das hatte ich auch mit dem Plug-In beobachtet, dass auf entsprechenden Autobahnstrecken mit lang anhaltendem Gefälle über 20 Kilometer elektrische Reichweite eingesammelt wurden und am Ende der Akku wieder voll war. Ja, das sieht man in der Tat gerne. Schöne Grafik übrigens. Zeigt dass das Model S so an oder ist das ein spezielles Programm, um das Höhenprofil aufzuzeichnen?
yarison
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Letzte Änderung: 13.03.2020 10:27 von yarison.
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Bevor man einen Kommentar postet, stellt man sich vor, wie man ihn abends seinen Kindern, seiner Frau und seinen Eltern vorliest. Würde man sich dafür schämen, postet man ihn nicht.
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#588556
Aw: Egons blauer Elektrojet 13.03.2020 13:46 - vor 2 Wochen, 5 Tagen  
@yarison

In den Teslas kann man sich ziemlich viel Kram anzeigen lassen, darunter auch grafische Verbrauchsverläufe der letzten 10, 25 oder 50 Kilometer. Die dabei ausgegebene Auswertung von Verbrauch und RRW als Text kann man sich jeweils als Schnitt oder unter besonders starker Gewichtung der Momentanverbräuche anzeigen lassen, wobei letzteres ziemlich sinnfrei ist.

In den beiden Displays von Model S und X sieht das ungefähr so aus:







Die Grafik auf den Displays im Auto zeigt also den Verbrauch, nicht das Höhenprofil. Häufig korreliert beides stark, die Kurven ähneln sich dann. Die weiter oben gezeigte stammt aus dem Netz, wo ich die Route nachgebildet habe.

Unabhängig davon gibt es natürlich auch Textanzeigen ähnlich wie in praktisch allen modernen Autos mit Bordcomputern. In Teslas laufen vier Tripcounter mit: Aktuelle Fahrt, seit letztem Laden, Trip A und Trip B.


@focki

Im Schnitt bewege ich das Model S mit knapp 16,5 kWh/100 km zuzüglich Ladeverluste, die ich aufgrund häufiger Ladungen unterwegs (und damit fehlender Bruttowerte) leider nur überschlagen, aber nicht berechnen kann. 16,5 kWh/100 km ist das Netto-Jahresmittel, also inklusive Winter, Klimatisierung sowie sämtlicher Ausnahmesituationen wie etwa Schnee, Höhenunterschiede oder Maximalbeladung.

Lückenlos dokumentiert ist das hier, wo die genannten Werte aus immerhin 340 erfassten Beladungen berechnet und damit ziemlich aussagekräftig sind:

- www.spritmonitor.de/de/detailansicht/856153.html

Gestern war auf der langen Hinfahrt und im Schwarzwald gutes Wetter. Es war trocken bei bis zu 15 Grad plus. Leider musste die Rückfahrt im Regen bei dann noch 8 bis 10 Grad stattfinden. Der Gesamtverbrauch auf den 560 Kilometern lag bei 15,2 kWh/100 km, inklusive etwas Heizung und Sitzheizung.

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#590397
Aw: Egons blauer Elektrojet 26.03.2020 01:24 - vor 1 Woche  
Schon zum zweiten Mal habe ich ein großes Navi-Update versaubeutelt. Das sind fast 11 GB und als er vorletzte Woche bei einem Kunden ein bekanntes WLAN entdeckte, hat er davon fast die Hälfte gesaugt. Dann musste ich leider weiter.

Die fast 5 GB waren noch ein paar Tage lang in Form eines halb gefüllten Balkens zu sehen verbunden mit der Aufforderung, doch mal wieder einen WLAN-Zugang zu ermöglichen. Weil das aber nicht passierte, ist das Karten-Update dann wieder verschwunden.

Irgendwann bekomme ich es erneut angeboten. Das kann aber dauern.

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#590398
Aw: Egons blauer Elektrojet 26.03.2020 01:24 - vor 1 Woche  
Heute wieder ein Beitrag für alle, die noch Gründe brauchen, keinen fahrbaren Rechner zu kaufen. Oder auch: Blöd, wenn man doof ist.

Also, mein Tesla steht 35 Kilometer entfernt (anderer Wohnsitz), da ich ihn hier derzeit nicht benötige. In der Garage besteht eine etwas wackelige Mobilfunkverbindung, aber kein WLAN.

Die 12 Volt-Batterie hängt bei absehbar längerer Standzeit an einem kleinen prozessorgesteuerten Ladegerät, das bei Bedarf mit 800 mA den Ruhestromverbrauch des Teslas ausgleicht. Damit das Kabel nicht eingequetscht wird, ist der vordere Kofferraum einen Spalt geöffnet, weshalb er auf der App als offen dargestellt ist.

Ein Update stand zum Herunterladen bereit. Da ich heute sowieso dort war, habe ich ihm mit dem Smartphone ein WLAN aufgespannt und so den Download ermöglicht. Er saugte es ruckzuck, es war nur ein kleines, so ungefähr 70 MB.



Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.



Schlüssel hatte ich keinen dabei, geht ja per App. Ein leichtsinniger Gedankengang, wie sich noch zeigen sollte.

Ich ging also ins Haus, wo ich etwas zu erledigen hatte. Vielleicht eine Viertelstunde später erhalte ich auf dem Smartphone die Meldung, dass das Update jetzt installiert werden kann. Das dauert immer so lange, weil er nach einem Download zunächst noch irgendwelches Dateigedöns veranstaltet, bevor er das Paket installiert.

Ich gebe also die Installation per App frei und sie startet wie gewohnt. Doch bei 10 Prozent bricht das Ganze ab und erneut erhalte ich die Meldung, das Update stehe zur Installation bereit. Das Spiel wiederholt sich zweimal. Hmm. Das ist neu.






Aber nicht schlimm, denn ich bin ja in der Nähe vom Auto. Also runter um die Ecke zur Garage, Auto per App aufgesperrt, reingesetzt und das Smartphone achtlos ins Handschuhfach gelegt. Aha, der Rechner des Fahrer-Displays ist komplett abgeschmiert, daher scheitert das Update. Ich resette ihn mit der entsprechenden Sequenz über die Lenkradtasten und starte das Update erneut. Diesmal läuft es offenbar durch.







Prima, dann muss ich ja nicht länger im Auto sitzen. Das soll man sowieso nicht machen, weil es während eines Updates ziemlich viele irritierende Lebensäußerungen des Teslas gibt. Da laufen diverse Pumpen an und stoppen wieder, die Luftfederung hebt und senkt das Auto an verschiedenen Ecken, die Türgriffe tanzen Ballett, Relais und Schütze klicken, die Innenraum- und Ambiente-Beleuchtung blitzt in unregelmäßigen Abständen auf und ständig erscheinen diverse Fehlermeldungen, die bald wieder verschwinden.







Das muss man sich nicht unbedingt anschauen, zumal es auch mal ein halbes Stündchen dauern kann. Ich will also aussteigen und vorher mein Smartphone aus dem Handschuhfach holen. Doch das Handschuhfach wird elektronisch geöffnet und weil er ja gerade updatet, bleibt es zu. Ja Super. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten.

Na gut, ist egal, dann hole ich das Ding später raus. Ich steige also aus dem Auto und mache ohne groß darüber nachzudenken die Tür zu. Das zwar tief eingebundene, aber funktional autarke Steuergerät des ziemlich komplexen Tesla'schen Verriegelungssystems lässt sofort die vier Türgriffe sanft surrend einfahren und Feierabend. Ich bin ausgesperrt. Respekt, denke ich bei mir, so dämlich muss man erstmal sein. Das bekommt sicher nicht jeder hin.

Ich hatte einfach nicht daran gedacht, dass ich das Auto zuvor per App entriegelt hatte. Anders als beim Model 3, wo das Smartphone per Bluetooth den eigentlichen Schlüssel darstellt, ist die App beim Model S/X nur für den Fall gedacht, dass man den richtigen Schlüssel vergessen hat. Wenn man also ausnahmsweise per App öffnet und später aussteigt, verriegelt sich das Auto sofort wieder. Und weil das Ganze über das Mobilfunknetz und nicht per Bluetooth oder NFC stattfindet, kann das Auto auch nicht wissen, dass sich das Smartphone noch in seinem Inneren befindet.

Später habe ich den Schlüssel geholt - war ein bisschen Aufwand, aber selbst schuld - und den Tesla aufgesperrt. Doch nach der Installation der neuen Software-Version geht das verdammte Handschuhfach noch immer nicht auf. Es ist irgendwie nicht mein Tag... Während ich die MCU und damit den Hauptbildschirm reboote, überlege ich ergebnislos, wie ich ohne unbezahlbaren Schaden das verriegelte Handschuhfach aufbekomme.

Das hätte wahrscheinlich nicht geklappt, doch nach dem Hochfahren ist wieder alles schick und ich kann das Handschuhfach öffnen. Wie schön. Noch schöner war es allerdings zu Zeiten, als ein Handschuhfach einfach einen simplen Griff zur mechanischen Entriegelung hatte.

Immerhin hat das Update funktioniert und auch für meinen Tesla-Oldie noch ein paar neue Kleinigkeiten mitgebracht.





Und so fort. Außerdem gibt es einen neuen Menüpunkt in der App, der heißt "UPGRADES".





Da ich aber ein Exemplar mit allem damals verfügbaren Pipapo gekauft habe, gibt es für meine betagte Hardware nichts weiter nachzukaufen. Bei neueren Fahrzeugen kann das anders sein, je nach Alter und bereits erworbener Ausstattung.




Grüße, Egon
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#590410
Aw: Egons blauer Elektrojet 26.03.2020 07:08 - vor 6 Tagen, 23 Stunden  
Egon danke, find ich immer schön zu lesen. Wie alt isser denn eigentlich - Dein Betagter? Ist doch klasse das er geistig immer auf der Höhe der Zeit ist. Ist ja bei anderern Autos (noch) nicht so. Die bleiben ja leider auf dem Wissenstand des Kaufes.
derbarnimer
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sorry für nicht googeln -
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#590415
Aw: Egons blauer Elektrojet 26.03.2020 07:38 - vor 6 Tagen, 22 Stunden  
Egon schrieb:
Außerdem gibt es einen neuen Menüpunkt in der App, der heißt "UPGRADES".

Da ich aber ein Exemplar mit allem damals verfügbaren Pipapo gekauft habe, gibt es für meine betagte Hardware nichts weiter nachzukaufen. Bei neueren Fahrzeugen kann das anders sein, je nach Alter und bereits erworbener Ausstattung.


Bei meinem Model 3 könnte ich da für schlappe 1.800€ einen "Beschleunigungsboost" dazu buchen. Muss nicht sein.

Also besser nicht zu viel mit den Händen in der Hosentasche am Smartphone rumspielen. Das könnte sonst unbeabsichtigt teuer werden...
helo
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#590478
Aw: Egons blauer Elektrojet 26.03.2020 11:50 - vor 6 Tagen, 18 Stunden  
derbarnimer schrieb:
Wie alt isser denn eigentlich - Dein Betagter?
Das ist einer der ersten gebauten 90er, ausgeliefert Ende 2015. Der Vorgänger mit den 85er-Akkus wurde aber noch vier Monate weitergebaut, die letzten sind von März oder April 2016.

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#590498
Aw: Egons blauer Elektrojet 26.03.2020 12:31 - vor 6 Tagen, 17 Stunden  
Egon, ein selbst verschuldetes Problem hatte ich schon bei meinem damaligen Prius.
Eingeparkt ganz nahe links an einer Hecke (Platzmangel auf der Straße).
Meine Frau und ich steigen rechts aus (das geht ganz gut im Prius 2).
Am nächsten Morgen ging der Wagen nicht auf - 12V-Batterie leer.
Kein Problem, da uns per Fremdversorgung auf die Sprünge geholfen wurde.
Was war passiert?
Es war duster, als wir ankamen. Das Fahr-Licht war an.
Beim Aussteigen rechts wurde die Warnung für brennendes Licht nicht ausgelöst. Das wird über den Kontakt an der Fahrerseite gesteuert.

Man sieht, dass man jedes System zu seinen Ungunsten überlisten kann.

Gruß
Helmut
ellert_de
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Yaris Hybrid Style Selection Blue mit Navi und DAB+, Baujahr 04/2017


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#591184
Aw: Egons blauer Elektrojet 31.03.2020 12:49 - vor 1 Tag, 18 Stunden  
Mein schicker Tesla ist plötzlich nicht mehr eingeschlafen. Das hat seinen Ruhestromverbrauch geradezu explodieren lassen. Innerhalb einer Woche waren gute 12,5 Kilowattstunden futsch. Das entspricht einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 75 Watt (normalerweise um 15 Watt) und geht gar nicht!

Dass er nicht einschläft, konnte ich aus der Ferne über die App sehen: Schläft er, startet das US-Mutterschiff - also der Tesla-Server - auf einen Request hin eine Aufweck-Sequenz über einen europäischen SMS-Dienstleister. Das dauert eine knappe Minute und wird als "Aufwecken" im Klartext auf dem Smartphone angezeigt. Bleibt dieser Hinweis aus, meldet sich das Auto fast sofort und überträgt gleich seine Innentemperatur mit. Dann weiß man, dass es wach war.

Vor Ort hat dann mein Hightech-Präzisionsmessgerät aus dem Jahr 1953 erbarmungslos ans Tageslicht gebracht, was zu erwarten war.



Zum Glück bin ich nach ein paar Jahren soweit mit diesem fahrbaren Rechnerverbund vertraut, dass ich nicht lange nach der Ursache suchen musste: Es war der bereits begonnene, aber noch ausstehende Download der Navigationsdaten, der ein Einschlafen verhindert hat.




Wie auch den relativ hohen Ruhestromverbrauch selbst (im Model 3 ist er etwas niedriger) halte ich das für einen Designfehler. Das kostet nicht nur Energie, sondern belastet sehr stark die im Model S verbaute teure 12 Volt-Batterie. Das ist eine besonders belastbare und teure, in der Praxis leider nicht vernünftig substituierbare Spezial-Type.




Mein Problem an dieser Stelle war die Datenmenge. Es war ja kein normales Update von 60, 80, 100 MB Umfang, sondern es fehlten noch ungefähr 7 oder 8 GB. Das ist einfach zuviel, um es mal eben per Tethering über das in Standortnähe nicht sonderlich stabile Mobilfunknetz zu übertragen. Die Gefahr wiederholter Abbrüche und dann nochmal alles von vorne ist einfach zu groß. Außerdem ist mobile Datenübertragung in Deutschland teuer, im Gegensatz beispielsweise zu Österreich.

Ein offenes WLAN hatte ich dort aber auch nicht zur Verfügung. Also habe ich über zwei noch in der Bastelkiste liegende WLAN-Repeater ziemlich mühsam ein WLAN zum Standort des Autos aufgespannt. Der Ursprung war leistungsmäßig schon mittelprächtig und nach zwei Repeatern an der jeweiligen Grenze des Versorgungsbereichs waren nicht mehr als 300 kBit/s drin, und selbst das nur zeitweise und im Idealfall. Als nämlich in den Nachmittagsstunden der Traffic aus der Nachbarschaft zunahm, wurde die Strecke schon arg, arg wackelig.

Es hat insgesamt fast 9 Stunden (!) gedauert, aber zum Schluss war das Navi-Update im Auto. Was für ein Gewürge, Brrrr. Es ist ja schön, dass Tesla die Autos auch hinsichtlich der Navi-Daten auf dem neusten Stand hält, aber bei derart großen Datenmengen ist das nur im Idealfall stressfrei. Nämlich an einem mit Strom und leistungsfähigem WLAN versorgten Stellplatz, den in der Realität nicht jeder hat.

Nach Abschluss des Downloads hat es dann noch weitere zweieinhalb Stunden gedauert, bis das Auto die Dateien entpackt, geprüft und installiert hatte. Das ist bei einem der (seltenen) großen Navi-Updates normal und spielt letztlich keine Rolle, weil das im Hintergrund abläuft und das Auto derweil ohne Einschränkungen genutzt werden kann.




Im Gegensatz zu einem der System-Updates, bei denen das Auto nach Start der Installation nicht mehr gefahren werden kann. Das dauert aber in der Regel auch nur 20 bis 40 Minuten und kann irgendwann automatisch mitten in der Nacht erfolgen. Es stand auch gleich noch ein kleines Bugfix-Update in der Warteschlange bereit.

Jetzt ist hoffentlich erstmal wieder längere Zeit Ruhe. Ich habe ihn so eingestellt, dass er nur wichtige und dann hoffentlich ausgereifte Updates holt.

Grüße, Egon
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