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Der kalifornische Hersteller Tesla schreibt mit seinen Elektroautos und dem zugehörigen Mobilitätskonzept seit 2003 Automobilgeschichte.
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THEMA: Egons blauer Elektrojet
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#510847
Aw: Egons blauer Elektrojet 05.01.2019 08:59 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Nanu, drei Prozent SOC-Verlust in den letzten 24 Stunden (59 -> 56%)?! Das ist das Doppelte vom normalen, wenn die 12V-Batterie nicht extern unterstützt wird.
6 Prozent SOC-Verlust (59 -> 53%) innerhalb von 60 Stunden. Das sind bei einem 90er-Akku fast 5 Kilowattstunden Netto. Und das, obwohl die (nagelneue) Hilfsbatterie überwacht und mit 800 mA extern gepuffert wird.

Sehr ungewöhnlich. Er schläft nicht. Zum Glück berichten auch zahlreiche andere Tesla-Eigner von diesem Phänomen, inklusive alupo. Sonst wäre ich ernsthaft beunruhigt.

Ich komme heute sowieso dort vorbei, wo der Tesla in der Garage steht (anderer Wohnsitz) und werde bei der Gelegenheit den AGM-Lader auf max. 4,5 A umstellen. Dadurch sollte sich der SOC-Verlust reduzieren lassen, und das immer noch ökonomischer als mit regelmäßigem automatischen Nachladen der Traktionsbatterie.

Ein Dauerzustand ist das aber nicht. Was auch immer Tesla da gerade treibt, ich hoffe es hat bald ein Ende und die Autos dürfen wieder einschlafen. Auch dann ist der Ruhestrom schon hoch genug, aber 5 kWh in 60 Stunden - das geht gar nicht!

Grüße, Egon
Egon
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#510851
Aw: Egons blauer Elektrojet 05.01.2019 09:25 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Kann man denn anhand der App nicht erkennen ob gerade ein Update hochgeladen wird oder nicht ?
ex_Civic2006
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#510865
Aw: Egons blauer Elektrojet 05.01.2019 10:35 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Nein. Man wird nur hinterher darüber informiert, dass eines herunter geladen wurde und man es nun installieren kann, wenn man möchte. Mittlerweile kann man die Installation auch von der App aus autorisieren.

Ich halte einen Download aber nicht für die aktuelle Ursache. Dagegen sprechen die Schilderungen anderer Betroffener, die seit Tagen oder Wochen ähnliches melden, obwohl ihr Tesla Netzzugang per schnellem WLAN hat.

Grüße, Egon
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#510868
Aw: Egons blauer Elektrojet 05.01.2019 10:42 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
5kWh in 60h ist schon eine Hausnummer! Ist man 2 Wochen im Urlaub und das Auto ist nicht angesteckt. Und wenn es sich dann noch um einen P60 handelt....

Ich drück die Daumen, dass Tesla schnell eine Lösung OTA bringt.

Viele Grüße
Gerald
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#510921
Aw: Egons blauer Elektrojet 05.01.2019 16:01 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Weiß man was soviel Energie frisst? Steuergeräte, Computer, BMS...
Gulfoss
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#510968
Aw: Egons blauer Elektrojet 05.01.2019 20:38 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Naja, die Jungs bei Tesla wissen das vermutlich schon. Ich leider nicht.

Grüße, Egon
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#511042
Aw: Egons blauer Elektrojet 06.01.2019 12:17 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Hi nach Berlin,

autogasprius_berlin schrieb:
@krouebi Hey, cooles neues Profilbild! Hast du eine Drohne hochgeschickt?
Danke, ja, ist ein recht gelungenes Foto.

Ich persönlich nicht - aber ja, es ist mit einer Drohne gemacht werden.
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#511133
Aw: Egons blauer Elektrojet 06.01.2019 18:21 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Egon schrieb:
[...] werde [...] den AGM-Lader auf max. 4,5 A umstellen. Dadurch sollte sich der SOC-Verlust reduzieren lassen
Umgesetzt und funktioniert wie erwartet: In den letzten 36 48 Stunden ist der SOC der Traktionsbatterie "nur noch" um ein weiteres Prozent gesunken. Also kann ich durch den erhöhten Ladestrom 12 Volt-seitig den derzeit aus unbekannten Gründen erhöhten Ruhestrombedarf zwar nicht vollständig, aber immerhin zu einem großen Teil ausgleichen.

Ich habe einen Energiebedarf von im Schnitt rund 75 Watt errechnet. Die Berechnung ist etwas unscharf, weil sie unterschiedliche Wirkungsgradverluste je nach Ladevariante unberücksichtigt lässt. Grob über den Daumen sollte es aber hinhauen. 12 Volt-seitig führe ich ungefähr 55 Watt zu, sobald das elektronische Ladegerät einen Spannungsabfall der Hilfsbatterie detektiert.

Das ist effizienter, als wenn ich diesen Vorgang einfach durch das Auto erledigen lasse. Das muss sonst von Zeit zu Zeit seine Traktionsbatterie nachladen und zieht dabei (wegen des besonders schlechten Wirkungsgrads bei niedriger Ladeleistung) deutlich mehr Kilowattstunden aus dem Netz als der kleine 12 Volt-Lader.

Das ist natürlich nur ein Workaround. Ich hoffe, dass der Ruhestrombedarf sehr bald wieder auf das normale Niveau absinkt. Das ist schon hoch genug, aber 75 Watt ist natürlich jenseits von Gut und Böse. Wenn das längere Zeit so bleibt, muss ich mich telefonisch an Tesla wenden, damit die sich auf das Auto aufschalten und nachschauen.

Es fällt in besonderem Maße auf, weil mein Tesla gerade nicht benutzt wird. Wenn man jeden Tag damit fährt und ab und zu lädt, ist das nicht präsent. Während der 1100 Kilometer Urlaub letzte Woche ist es mir auch nicht aufgefallen, denn da hing er sowieso jede Nacht an einer CEE-Dose.

Grüße, Egon
Egon
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Letzte Änderung: 07.01.2019 09:41 von Egon.Grund: Text ergänzt.
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#511216
Aw: Egons blauer Elektrojet 07.01.2019 10:12 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Hallo @Egon,

deshalb heißt es ja auch Fahrzeug, nicht Stehzeug !!
krouebi
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#511669
Aw: Egons blauer Elektrojet 09.01.2019 16:43 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
12-Volt-Batterie wird bei Bedarf mit max. 800 mA gepuffert

02.01., 15:00 Uhr 59%
03.01., 16:30 Uhr 57%
03.01., 19:00 Uhr 56%
04.01., 23:30 Uhr 55%
05.01., 09:00 Uhr 53%

12-Volt-Batterie wird bei Bedarf mit max. 4500 mA gepuffert

06.01., 15:00 Uhr 53%
07.01., 07:30 Uhr 53%
09.01., 16:00 Uhr 53%

Was ich noch nicht mit Sicherheit sagen kann ist, ob sich mittlerweile Tesla-seitig etwas getan hat, also die Vampirverluste auf breiter Front auf das normale Niveau gesunken sind. Oder ob der gesteigerte Energiehunger im Ruhezustand fortbesteht und nur durch die Erhöhung der zugeführten Energie kaschiert wird.

Grüße, Egon
Egon
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#511682
Aw: Egons blauer Elektrojet 09.01.2019 18:02 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Der Energiehunger ist aber wirklich schon ziemlich heftig.
autogasprius_berlin
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#511718
Aw: Egons blauer Elektrojet 09.01.2019 20:46 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
krouebi schrieb:
deshalb heißt es ja auch Fahrzeug, nicht Stehzeug

Bei der Bundeswehr steht ein großer Teil der JETs auch mehr rum, statt genutzt zu werden...

Wenigstens ist Egon mit JET "Richtig flott unterwegs" - zumindest mit dem Auris
Daihatsu-Fahrer
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#513759
Aw: Egons blauer Elektrojet 20.01.2019 10:29 - vor 5 Monaten  
März 2018, vor zehn Monaten:

Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, wird Tesla proaktiv eine Servolenkungskomponente in allen vor April 2016 gebauten Model S nachrüsten. Es sind keine anderen Tesla-Fahrzeuge betroffen und es hat weder Verletzungen noch Unfälle durch diese Komponente gegeben, obwohl damit mehr als eine Milliarde Kilometer zurückgelegt wurde.

Wir haben eine übermäßige Korrosion an den Schrauben der Servolenkung beobachtet. Dies allerdings nur in sehr kalten Klimazonen und insbesondere dort, wo häufig Calcium- oder Magnesium-Auftausalze statt Natriumchlorid (Kochsalz) zum Einsatz kommen. Dennoch plant Tesla, die Servolenkungsschrauben aller Model S, die vor April 2016 gebaut wurden, in allen Klimazonen weltweit zu ersetzen. Dies vor dem Hintergrund der Möglichkeit, dass das Fahrzeug auch später in einer stark korrosiven Umgebung verwendet werden könnte.

Sollten die Schrauben brechen, kann der Fahrer das Fahrzeug zwar weiterhin lenken, es ist aber durch den Verlust bzw. die Reduzierung der Lenkunterstützung ein höherer Kraftaufwand erforderlich. Dies erschwert in erster Linie das Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Längsparken, hat aber keinen wesentlichen Einfluss auf die Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten, bei denen nur eine geringe Lenkradkraft erforderlich ist.

Laut unseren Unterlagen besitzen Sie ein Model S, das von diesem freiwilligen Rückruf betroffen ist. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Sofortmaßnahmen, die Sie ergreifen müssen. Sie können weiterhin mit Ihrem Model S fahren. Tesla wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen um einen Termin zu vereinbaren, sobald Austauschteile in Ihrer Region verfügbar sind. Die Nachrüstung dauert in der Regel etwa eine Stunde.

Wir bedanken uns bei Ihnen als Tesla Kunde und bitten um Entschuldigung für diese Unannehmlichkeit. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch [...] oder per E‑Mail


Januar 2019:

Im Zusammenhang mit dem branchenweiten Rückruf von Takata Airbag-Gasgeneratoren wird Tesla die vorderen Beifahrerairbags in bestimmten Fahrzeugen des Model S aus den Baujahren 2014‑2016 ersetzen. Die Sicherheit unserer Kunden steht für uns an oberster Stelle. Deshalb ergreift Tesla diese Maßnahme, obwohl es in keinem Tesla-Fahrzeug zu einem Defekt des Airbags oder zu anderen Vorfällen gekommen ist.

Wenn Sie ein Model S Fahrzeug aus den Baujahren 2014-2016 besitzen, das von diesem Rückruf betroffen ist, wird sich Tesla mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Austausch zu vereinbaren. Derzeit gibt es keine Sofortmaßnahmen, die Sie ergreifen müssen.

Wie bei den mehreren Millionen anderer Fahrzeuge mit Takata-Airbag-Gasgeneratoren findet dieser Rückruf in Phasen statt, die dem von der United States Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) zuvor festgelegten Zeitplan entsprechen. Im Rahmen dieses Zeitplans begann 2017 der Rückruf von Model S Fahrzeugen des Modelljahres 2012, wurde 2018 auf das Model S von 2013 erweitert und wird nun auf Model S aus den Baujahren 2014-2016 ausgedehnt. Tesla verfolgt den gleichen Zeitplan für den Austausch weltweit – selbst dort, wo lokale Aufsichtsbehörden keinen Rückruf fordern.

Wie von der amerikanischen Verkehrsbehörde NHTSA bereits angemerkt, müssen sich Kunden keine Sorgen über die zurückgerufenen Airbags in ihren Fahrzeugen machen, bevor sie eine Rückrufnachricht erhalten. Der vorgegebene Zeitplan für Rückruf und Austausch stellt sicher, dass Kunden genügend Zeit haben, die zurückgerufenen Airbags austauschen zu lassen, bevor sie ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die Airbag-Gasgeneratoren werden nur aufgrund einer Reihe verschiedener Faktoren, einschließlich ihres Alters, defekt.

Der branchenweite Rückruf von Takata wirkt sich nicht auf Tesla Model S Fahrzeuge aus, die nach Mitte Dezember 2016 produziert wurden, und auch nicht auf Tesla Roadster, Model X oder Model 3 Fahrzeuge. Diese Fahrzeuge sind nicht mit dem Airbag-Gasgenerator ausgestattet, der Gegenstand des Rückrufs ist.

Weitere Informationen, häufig gestellte Fragen und andere Einzelheiten zu diesem Rückruf finden Sie auf der Seite Rückrufinformationen. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, können Sie uns auch telefonisch unter 0800[...] oder per E-Mail unter [...]@tesla.com erreichen.

Vielen Dank, dass Sie Tesla-Kunde sind und mit uns zusammenarbeiten, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten. Wir bitten um Entschuldigung für etwaige Unannehmlichkeiten.


Grundsätzlich finde ich Rückrufe nicht schlimm. Was mir aber zu denken gibt ist, dass ich nach dem ersten Rückruf seit zehn Monaten (!) offiziell noch nichts von Tesla gehört habe, also immer noch mit den auszutauschenden Schrauben herum fahre. In welchem Jahr wird mich dann wohl die Aufforderung zum Airbag-Austausch erreichen?

Grüße, Egon
Egon
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Aw: Egons blauer Elektrojet 03.02.2019 22:25 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
Mein Tesla ist jetzt fast 38 Monate alt, die erste Hauptuntersuchung überfällig. Morgen werde ich daher versuchen, in einer lokalen Dekra-Niederlassung eine Hauptuntersuchung durchführen zu lassen. Ich war am Freitag kurz dort, um nachzufragen ob die das schon einmal gemacht haben. Sieht nicht so aus. E-Autos ja, aber es scheint der erste Tesla zu sein, der dort geprüft wird.

Der Prüfer meinte, das sei nun doch "ein außergewöhnliches Fahrzeug" und fragte freundlich, ob ich bei der Prüfung nicht dabei bleiben könne, wegen der Bedienung und weil ich mit dem Auto vertraut sei. Sie hätten zwar zu praktisch jedem Automodell die wichtigsten Besonderheiten in der Datenbank, aber erfahrungsgemäß ginge es bei Exoten mit Hilfe des Besitzers einfacher und schneller.

Ich habe gerne zugesagt. Nicht, dass ein Prüfer so was nicht alles selbst könnte. Aber so ist es einfacher, schneller und er muss sich nicht genervt tot suchen, wenn er noch keinen Tesla aus der Nähe gesehen hat. Für meine Nerven ist es auch besser.

Es gibt da nämlich tatsächlich ein paar Besonderheiten. Zum Beispiel muss vor dem Bremsen-Prüfstand die Traktionskontrolle abgeschaltet werden. Ich weiß, wo der Menüpunkt ist (findet man nicht auf Anhieb, wenn man es nicht weiß) und wie er bei Tesla heißt, nämlich "Schlupfstart".

Des weiteren muss vor dem Anheben unbedingt die Luftfederung abgeschaltet werden, sonst wird es sehr teuer. Auch hier weiß ich, wo und wie. Beim Platzieren der Aufleger einer Hebebühne muss man aufpassen, um nicht den Akkublock zu erwischen. Die haben dort aber eine sehr schöne Grube, von daher wird das wohl nicht das Problem werden.

Ein anderer Punkt ist, dass ein Tesla grundsätzlich die Lichter abschaltet, sobald der Fahrer aussteigt. Sie wieder einzuschalten, wenn der Fahrersitz leer ist, geht nicht etwa über einen Schalter oder Lenkstockhebel, sondern nur über einen Menüpunkt. Und wo der ist... na, Ihr wisst schon. Spannend wird auch, ob der Tester die fehlende Scheinwerfer-Reinigungsanlage akzeptiert. Die hat Tesla durch einen Kunstgriff (Lichtleistung) umgangen, ansonsten ist die vorgeschrieben. Auch gibt es bei meinem Exemplar keine Kalibrierungsfahrt der Scheinwerfer, die Höhenverstellung wird über die Luftfederung vorgenommen. Das ist in der Tat exotisch und hoffentlich beim Prüfer bekannt.

Was mir am meisten Sorge macht ist folgendes Detail:

Zum Bestehen der HU muss die auf einem Fahrwerksteil mechanisch eingeschlagene Fahrgestellnummer mit der in den Papieren verglichen werden. So ist es Vorschrift, auch wenn nicht jeder Prüfer darauf besteht. Manchmal reicht auch die unter der Windschutzscheibe sichtbare Nummer, die es bei Tesla zusätzlich auf dem Bildschirm (wenn man weiß, wo) sowie über die App gibt.

Ist der Prüfer aber streng und möchte eine eingestanzte Nummer sehen, muss er... am besten ins Handbuch schauen. Dort steht:

Bei ab August 2015 gebauten Fahrzeugen ist die VIN durch Entfernen der Schwellerverkleidung auf der Beifahrertür sichtbar. Sie muss dazu mit einem flachen Werkzeug nach oben abgehebelt werden. Vorsicht: Das Entfernen der Schwellerverkleidung zum Freilegen der VIN wird nicht empfohlen, da dabei die Beschädigungsgefahr hoch ist. Die Schwellerverkleidung ist mit Klammern befestigt, die leicht brechen. Schäden, die durch das Entfernen der Schwellerverkleidung verursacht werden, sind nicht durch die Garantie abgedeckt.
Na prächtig. Vermutlich gibt es in anderen Ländern diese Vorschrift nicht. So oder so ist es seitens eines Herstellers eine selten bescheuerte Idee, sie nicht zerstörungsfrei zugänglich zu machen.

Bleibt zu hoffen, dass morgen alles gut geht. Könnte durchaus spannend werden.

Grüße, Egon
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#516349
Aw: Egons blauer Elektrojet 03.02.2019 22:29 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
Egon schrieb:
Mein Tesla ist jetzt fast 38 Monate alt, die erste Hauptuntersuchung überfällig.Ist sie dann nicht schon 2 Monate überfällig?
Haehnchen
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