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Neben den Schwestermodellen Chevrolet Volt und Opel Ampera - beides Plugin-Hybride - bietet General Motors in Nordamerika einige weitere Hybrid-Modelle an, überwiegend schwere SUVs und Pickups.
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THEMA: Opel Ampera ePionier Edition im ADAC Test
#302021
Aw: Opel Ampera ePionier Edition im ADAC Test 03.10.2015 12:34 - vor 3 Jahren, 11 Monaten  
Ampera-Fahrer schrieb:
Der Ampera schleppt drei Motoren mit sich rum.
Ist übrigens bei Prius & Co. nicht anders: 2 E-Motoren und 1 Verbrenner. Hauptunterschied ist halt der, dass beim Ampera der große E-Motor die Hauptrolle spielt und beim Prius der Verbrenner.

Ansonsten ein sehr interessanter Bericht!
gshybrid
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Ab Nov. 2017:
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Ab Feb. 2008:
Prius 2 Sol, marlingrau, EZ 05/2007 mit > 61.000 km
Langzeit-Durchschnittsverbrauch 5,0 Liter lt. BC

Bis Feb. 2008:
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Verbrauch: 4,9 Liter lt. Spritmonitor
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#302022
Aw: Opel Ampera ePionier Edition im ADAC Test 03.10.2015 12:51 - vor 3 Jahren, 11 Monaten  
Moin,

den Kofferraum vom Prius II kenne ich nur von Bildern. Aber er macht insgesamt einen größeren Eindruck. Das kann natürlich auch täuschen.

Batterieprobleme sind mir nicht wirklich bekannt. Von einem Ampera-Fahrer habe ich gehört, bei dessen Wagen wurde die Batterie getauscht.Ansonsten müsste es auch möglich sein, eine gebrauchte Batterie von einem Chevy Volt einzusetzen. Die kosten in den USA wohl 2.500 - 3.000 Dollar. Dazu kommen sicher noch Transport, Zoll und Einbau. Aber ehrlich gesagt habe ich darüber noch keine genauen Informationen.

Preise die nach drei Jahren zwischen 40 und 50 % des Neuwagenwerts liegen sind soweit mir bekannt durchaus üblich. Da sehe ich jetzt keinen übermäßigen Preisverfall. Es ist aber im Moment möglicherweise eine gewisse Schwemme an Fahrzeugen da, weil jetzt viele Leasing-Verträge auslaufen. Ansonsten ist es auch immer sinnvoll, auf die Laufleistungen der Modelle zu achten. Besonders aus den Niederlanden kommen da durchaus Wagen mit Laufleistungen deutlich über 140.000 km. Das kann natürlich den Vorteil haben, dass alle ab Werk etwas zweifelhaften Teile (bzw. das problematische Lager der Antriebseinheit) schon mal ausgetauscht wurde(n). Es kann natürlich den Nachteil haben, dass Teile verschlissen sind, an die noch kein Mensch denkt.

Bis dann,
Thorsten

PS: Ein Film-Link zu einem Wagen mit dem angesprochenen defekten Lager:
Ampera-Fahrer
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#302032
Aw: Opel Ampera ePionier Edition im ADAC Test 03.10.2015 14:31 - vor 3 Jahren, 11 Monaten  
@Allerweil

Der Ampera ist etwas kleiner als ein Prius und zudem ein Viersitzer. Das ist nicht als Kritik gedacht, nur als Antwort auf Deine Frage. Ich lese in US-Formen oft quer; eine auffällige Häufung von Akku-Problemen sind beim dortigen Ampera (Chevrolet Volt) nicht zu erkennen.






@Ampera-Fahrer

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht und willkommen im Forum! Weitere Berichte und Bilder sind gerne gesehen.

Das mit aussagefähigen Verbrauchsangaben ist bei Plugin-Hybriden in mehrfacher Hinsicht problematisch. Der Normverbrauch sagt dank ECE R101 überhaupt nichts aus und bietet vor allem keine Vergleichbarkeit.

Um wirklich vergleichen zu können, müsste man von jedem Plugin-Hybriden den rein elektrischen und den reinen Verbrenner-Verbrauch jeweils für 100 km kennen, plus die EV-Reichweite zum Abgleich mit dem persönlichen Fahrprofil. Es gibt aber praktisch keinen Plugin auf dem Markt, der dauerhaft ausschließlich mit Strom gefahren werden kann. Manche werfen schon bei großer Beschleunigung oder hoher Geschwindigkeit den Verbrenner an, andere spätestens bei niedrigen Außentemperaturen.

Beim Ampera kommt hinzu, dass sein BC nach dem Mond anzeigt. Er rechnet im EV zurückgelegte Strecken dem Divisor hinzu, wodurch traumhafte Benzin-Verbräuche angezeigt werden. Das ist dann wie Apfel- und Birnen-Antrieb: Durch mit Birnen zurückgelegte Strecken sinkt natürlich der Apfel-Verbrauch. Das lässt aber keine Aussage darüber zu, wie viele Äpfel man braucht, wenn man keine Birnen mehr hat.

Ich kam bei meinem Ampera-Fahrten im Winter bei sehr moderater Fahrweise auf 6,94 Liter/100 km, wenn ich keinen Strom nachladen konnte. Gemessen, versteht sich, nicht vom BC abgelesen. Im Sommer wären es weniger gewesen.



Das aber nur, um Missverständnisse zu vermeiden. Ansonsten blickt man hier im Forum sehr wohlwollend auf den Ampera. Die drei Modelle Opel Ampera, Mitsubishi Outlander und Prius Plugin heben sich technisch durch völlig eigenständige Lösungen vom Rest ab, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle anderen Plugins sind Parallel-Hybride, einige wenige (zum Beispiel der BMW i3) sind serielle. Die glänzen nicht gerade durch Effizienz.

Grüße, Egon
Egon
Admin
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#302037
Aw: Opel Ampera ePionier Edition im ADAC Test 03.10.2015 15:17 - vor 3 Jahren, 11 Monaten  
Dem Ampera hab ich damals ja auch geliebäugelt, nur war der Preis zu hoch und mir fehlte die heimische Lademöglichkeit. Jetzt wo beide Bedinungen so langsam erfüllt werden, will ich nicht mehr auf den Radartempomat verzichten, den es im Ampera leider nicht gibt...

Der Ampera war ja mein heißer Kandidat, sobald ich zuhause mal eine Lademöglichkeit habe und der Preis etwas gesunken ist. Jetzt wo beide Bedinungen langsam erfüllt werden, möchte ich nicht mehr auf den Radartempomat verzichten.

Grüße

Fabian
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#302040
Aw: Opel Ampera ePionier Edition im ADAC Test 03.10.2015 15:30 - vor 3 Jahren, 11 Monaten  
Hallo Egon,

die Entscheidung für den Ampera ist gefallen, weil ich den Ampera rund 60 km mit Strom fahren kann und ich ohnehin Alt-Opel-Fan bin. Der soll also in meinen Händen zum Oldtimer reifen ...

Da ich üblicherweise Fahrtstrecken um die max. 25 km in gebirgigem Gelände habe (wohne auf dem rheinwesterwälder Vulkanrücken -> 9 km Fahrtstrecke und 300 Höhenmeter bis zum Rhein) sollte es ein Wagen sein, der das elektrisch schafft - wobei allein die 300 Höhenmeter vom Rheintal hoch schon gerne mal mit 25 km Reichweiteverlust auf 5 km Fahrtstrecke zuschlagen. Da blieb außer Ampera, BMW i3 und Fisker nicht sehr viel übrig! Mehr als 21.000 Euro wollte ich nicht ausgeben - und dafür gab es eben nur einen Ampera. Somit war der Ampera auch alternativlos!

@ Fabian
Bei "Radartempomat" musste ich erst mal googeln. Aber ich glaube ich weiß jetzt, was du meinst. Klar, man gewöhnt sich an so vieles so schnell - zumindest beim Komfort. Und dann fragt man sich auch noch "Wie konnte ich vorher ohne leben?!?". Aber so geht es mir mit dem Antritt vom Ampera!

Bis dann,
Thorsten
Ampera-Fahrer
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