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Getriebewechsel
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Alles zum Prius der ersten Generation - in Japan seit 1997, in Deutschland von 2000 bis Ende 2003 auf dem Markt.
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THEMA: Getriebewechsel
#548549
Getriebewechsel 28.07.2019 11:06 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
Hallo, ich hatte es ja schon mal geschrieben, es gibt Montagsautos, auch aus Japan, sogar von Toyota. Ich weiß es, denn ich habe eins!
Nachdem mir schon mal MG2 durchgebrannt war, hat sich nun bei ca. 180tkm im Getriebe ein Kugellager vom Vorgelegeabtrieb verabschiedet (Käfigbruch), ohne daß eine äußere Ursache erkennar war:

Zuerst heulende Geräusche, die imemr lauter wurden, aber solange er noch fuhr... Ich hatte mir schon vor längerer Zeit von einem Unfall ein Ersatzgetriebe hingelegt und hatte ohnehin nicht vor, dieses Getriebe zu reparieren, sonst hätte ich schon früher gehandelt, bevor Folgeschäden eintreten können.
Dann krachte es gelegentlich, Trümmer des Käfigs waren offenbar in die Verzahnung gekommen. Jetzt konnte ich es nicht länger hinauszögern.
Von Vornherein: Getriebewechsel ist kein Spaziergang, nicht umsonst ruft der FTH dafür vierstellige Beträge auf. Es muß vorn fast alles abgebaut werden, und bei einem Fahrzeug, das 20 Jahre bei Wind, Wetter, Schnee und nicht zuletzt Salz genutzt wurde, lassen sich viele Verschraubungen nicht so einfach lösen, mehrere Muttern mußte ich sprengen. Und nicht vergessen: HV-Anlage Wartungsstecker ziehen, 12V-Batterie abklemmen.
Das Handbuch sieht den kompletten Ausbau des Zusammenbaus ICE/Getriebe mit ECU usw. vor, aber das muß nicht sein. Um den Ausbau von Inverter, Achse, Lenkung, Gelenkwellen usw. kommt man nicht herum, ich habe das gleich genutzt, die Achse komplett zu überholen (obwohl alle Gummis noch tadellos waren).
Dann habe ich mir Böcke gebaut, einer für den Motor und einer auf Rollen fürs Getriebe:

Dann das Auto soweit abgesenkt, bis alles sicher auflag und alles abgeschraubt, abgeklemmt usw. was nötig war (z.B. die gesamte Motoraufhängung rechts).
Dann vorsichtig mit dem Wagenheber die Karosserie nach rechts gekippt, 8 Schrauben gelöst, und dann konnte ich das Getriebe nach links herausfahren. Analog der Einbau, es ging alles ziemlich problemlos!
Hinweis: Das Getriebe ist sauschwer, man braucht mindestens einen Helfer und zum Anheben einen Seilzug, außerdem viele saugfähige Putzlappen, denn selbst nach Tagen kommt aus den Einzelteilen noch irgendwo Öl heraus!
Aber jetzt fährt er wieder wie gewohnt, fragt mich bloß nicht, ob ich das noch einmal machen würde...
bujatronic
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Letzte Änderung: 28.07.2019 11:08 von bujatronic.
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#548563
Aw: Getriebewechsel 28.07.2019 12:13 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
Übrigens, falls jemand Interesse an den Einzelteilen hat, bitte melden:

Und noch ein Hinweis: Viele Verschraubungen sind nur mit brutaler Kraft zu lösen. Getreu des russischen Sprichworts "Wenn du etwas nicht mit dem Hammer reparieren kannst, ist der Hammer zu klein".
An einer Stelle allerdings darf kein Hammer zum Einsatz kommen, und das ist die Lenkzwischenwelle, die man zum Ausbau der Lenkung lösen muß. Bei mir saß die Verzahung so fest, daß ich die Nerven verlor und dort etwas klopfte. Das Ergebnis war ein defekter Lenkmomentsensor und damit der Totalausfall der Servolenkung. Natürlich erst gemerkt, als alles wieder zusammengebaut war.
Der Defekt ist selbst für erfahrene Bastler irreparabel! Auch wenn in den USA jemand das anbietet. Schon beim Versuch, das Lenkgetriebe zu öffnen, brach der Guß. Es blieb nur der komplette Ersatz!
Dazu mehr in einem anderen Thread.
bujatronic
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Letzte Änderung: 28.07.2019 12:16 von bujatronic.
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#548606
Aw: Getriebewechsel 28.07.2019 18:46 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
AlleAchtung @bujatronc, das ist nicht gaz einfach! Gußeisen kann man nur extrem schwer und mit sehr viel Erfahrung schweißen und die Haltbarkeit istdanach auch nicht gesichert. Bei Gußeisen muß man sehr vorsichtig sein. Ich wünsche ir, dass Du keine weiteren Probleme mit deinem Auto bekommst. Fest sitzende Schrauen kannmanmitdemBrenner anwärmen und fest sitzende Schrauben kann man nach kurzen kräftigen Schlägen leichter lösen. Zuvor sprüht man sie natürlich mit Rostöser ein.

Gerd
YarisGerd
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#548608
Aw: Getriebewechsel 28.07.2019 19:30 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
Ich lese hier was von Gusseisen schweißen.
Meines Wissens ist der gesamte Antriebsblock aus Alu. Schwer sind die Innereien aus Stahl. Das Lenkgetriebe sollte nicht all zu schwer sein. Die Zahnstangenlenkung(?) ist nach meinem Wissen auch aus Alu. Oder?
Mal was zu festsitzenden Schrauben.
Besonders schwer lassen sich Stahlschrauben mit zunehmendem Alter immer schwerer aus Aluteilen entfernen. Das kann sogar zum abreißen führen. Habe schon selbst unliebsame Erfahrung damit gemacht. Dann hilft nur noch ausbohren.
@bujatronic, Hochachtung vor Deiner Arbeit. Ich wünsche gutes Gelingen.

MfG Harzbube.
harzbube
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Damals, kein TÜV, keine ASU, keine ABE, kein Führerschein.
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#548613
Aw: Getriebewechsel 28.07.2019 20:20 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
@bujatronc

        
peterAL
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Letzte Änderung: 28.07.2019 20:20 von peterAL.
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#548630
Aw: Getriebewechsel 28.07.2019 23:47 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
@harzbube

Es ging um das Lenkgetriebe!
Aber vielleicht habe ich ihn auch falsch verstanden und er meinte Aluminium Guś. Ich habe es nicht gesehen.

Gerd
YarisGerd
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Letzte Änderung: 28.07.2019 23:55 von YarisGerd.
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#548648
Aw: Getriebewechsel 29.07.2019 09:12 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
Würde Toyota ordentliche Schrauben verwenden, wäre es kein Problem diese auch nach 20 Jahren zu lösen.

Aber es wird leider nur der billigste Müll verwendet.

Hier hilft nur ein Induktionsgerät um die Schraube - nicht das Alugehäuse - kurzzeitig rotglühend zu bringen, dann ist es kein Problem.
DonC
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#548774
Aw: Getriebewechsel 29.07.2019 23:35 - vor 4 Monaten, 2 Wochen  
Hier hilft nur ein Induktionsgerät um die Schraube - nicht das Alugehäuse - kurzzeitig rotglühend zu bringen, dann ist es kein Problem.
Stichwort portable induction heater - wird wohl demnächst hier in Berlin DAS Hauptwerkzeug beim Fahrraddiebstahl werden

VG
priusnovice
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#550386
Aw: Getriebewechsel 10.08.2019 15:16 - vor 4 Monaten  
Hallo, ich war ein paar Tage in Trumpreich und hatte natürlich mein Paßwort vergessen, daher kann ich erst heute antworten. Danke für das viele Lob!
Aber die Kritik an den Schrauben will ich mal so nicht stehen lassen. Ich hatte auch schon mal ein deutsches sog. Premiumprodukt, da war es viel schlimmer! Schon nach ca. 8 Jahren ließen sich etliche Verschraubungen nicht lösen, und was noch viel schlimmer war, nicht selten waren die Köpfe schon nach dem ersten Versuch rund. Beim Prius konnte ich fast alle Schrauben und Muttern (sofern zulässig) wieder verwenden, und die abweichenden Schlüsselweiten haben meinem Nußkasten auch keine Probleme bereitet. Nur dort, wo ich nicht gegehalten konnte, mußte ich sprengen (Hinweis an die NSA: Nicht mit Dynamit, sondern mit einem Mutternsprenger, das ist so was wie ein durch Schraubenkraft bewegter Meißel). Das waren die Kronmuttern an den Spurstangen, wo sich der Konus mitdrehte (Vorteil: Abzieher war entbehrlich) und die Muttern am Stabilisator, wo der 5er Inbus den Momenten nicht gewachsen war. Aber die Stangen gibt es als Ersatzteil für wenig Geld, da mit Corolla usw. baugleich. Und da ich mit etlichen Oldtimern gesegnet bin, hat sich inzwischen auch viel Werkzeug angesammelt, so daß ich die etwas ausgefallenen Gewinde (M12x1,25) nachschneiden konnte. Und den Brenner kann man mit Rücksicht auf die Umgebung auch nicht überall einsetzen...
Beim Lenkgetriebe ließen sich auch die meisten Schrauben lösen, aber nach 20 Jahren und vielen Wintern war der Aluguß-Deckel so festgegammelt, daß er brach. Natürlich wäre Schweißen kein Problem, aber das Teil war ja sowieso nicht reparabel, was soll's?
bujatronic
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Letzte Änderung: 10.08.2019 15:18 von bujatronic.
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#550399
Aw: Getriebewechsel 10.08.2019 16:35 - vor 4 Monaten  
bujatronic schrieb:
Aber die Kritik an den Schrauben will ich mal so nicht stehen lassen. Was ich bisher an meinen Prii geschraubt habe, sind die Schrauben und Muttern von sehr guter Qualität. Kein ausleiern der Köpfe und die Gewinde waren immer, auch nach mehreren Benutzungen noch immer wie neu, auch nach starker Beanspruchung. (Drehmoment Nm) Ich behaupte mal, das ist Stahl, wie er sein soll.

MfG Harzbube.
harzbube
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#552091
Nachtrag Getriebewechsel 22.08.2019 11:32 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Noch eine Kuriosität: Nach dem Getriebewechsel hatte ich so etwa ab 50km/h ein lautes dröhnendes Geräusch von vorn, das über ca. 1.000km langsam zunahm. Egal bei welcher Fahrweise. Kurioserweise von außen (Vorbeifahrt) nicht zu hören. Zuletzt habe ich mich nicht mehr über 80 getraut. Hatte ich beim Zusammenbau etwas falsch gemacht? War das "neu" eingebaute Getriebe etwa auch defekt? Schlimmste Befürchtungen...
Erst mal versucht, das Geräusch zu orten, auf die Hebebühne, READY und D. Ernüchterung: Wenn die Elektronik mitbekommt, daß sich die Hinterräder nicht drehen, wird bei 38km/h abgeregelt, und da war nichts zu hören. Sicherheitshalber das Getriebe abgetastet, ob irgendwas schlägt - negativ. Die Räder gedreht, gewackelt - nichts, kein Geräusch, kein Spiel.
Da ich über etwas Meßtechnik verfüge, wollte ich der Sache wissenschaftlich auf den Grund gehen und habe eine Spektralanalyse (FFT) gemacht. Bei (GPS-)Tempo 60 (10 Radumdrehungen/s) war der größte Anteil bei ca. 180Hz. Also kein direkter Zusammenhang zu Gelenkwellen (die ich bei der Gelegenheit auch gewechselt hatte) oder Radlagern erkennbar.
Dann alle Drehzahlen und Zahneingriffsfrequenzen im Getriebe ausgerechnet, aber da dreht sich nichts so schnell (180U/s = 10.800U/min). MG2 macht da ca. 2.200U/min = 36,7Hz, und die 5. Oberwelle würde sich etwa mit den 180Hz decken. Aber was sollte da bei einer Umdrehung 5mal anschlagen? 8mal wäre plausibel, da die Maschine 8polig ist. Oder ein Lager? Wenn es 10 Kugeln hätte, könnte das sein, denn der Käfig dreht sich ja mit halber Wellendrehzahl. Zum Vergleich die Lager des defekten Getriebes angeschaut - leider sind die voll gekapselt, also ohne Zerstörung nicht feststellbar...
Naja, bevor ich das Getriebe noch einmal rausnehme, wollte ich alle anderen Ursachen ausschließen, zumal das Geräusch leicht vom Lenkeinschlag abhing (könnte aber auch Zentrifugalkraft sein) und habe nacheinander gewechselt: Linkes Radlager, linke Gelenkwelle - nichts. Im Geiste sah ich mich schon wieder unter dem Auto liegen. Dann heute das rechte Radlager - und siehe da: Das Geräusch ist weg! Freude schöner Götterfunken!!!
Rätselhaft ist, wieso das Lager zeitgleich mit dem Getriebewechsel und mit nur 183tkm ausfiel. Möglicherweise war das Geräusch schon früher da, und ich habe es wegen des Lagerschadens im Getriebe nicht wahrgenommen. Und rätselhaft ist auch die Frequenz von 180Hz. Ich nehme es dann mal auseinander, vielleicht findet sich eine Erklärung... Und last not least, wenn man es von Hand durchdreht, ist nichts zu spüren, keine übermäßige Luft, nicht schwergängig, es klopft auch nicht...
bujatronic
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Letzte Änderung: 22.08.2019 13:38 von bujatronic.
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#552113
Aw: Getriebewechsel 22.08.2019 12:57 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
Wow. Das nenne ich High-Tech-Fehlersuche. Respekt!

Grüße, Egon
Egon
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#552165
Aw: Getriebewechsel 22.08.2019 20:16 - vor 3 Monaten, 3 Wochen  
harzbube schrieb:
bujatronic schrieb:
Aber die Kritik an den Schrauben will ich mal so nicht stehen lassen. Was ich bisher an meinen Prii geschraubt habe, sind die Schrauben und Muttern von sehr guter Qualität. Kein ausleiern der Köpfe und die Gewinde waren immer, auch nach mehreren Benutzungen noch immer wie neu, auch nach starker Beanspruchung. (Drehmoment Nm) Ich behaupte mal, das ist Stahl, wie er sein soll.

MfG Harzbube.


Schraub mal an einem 20 Jahre alten Cadillac - da wirst du staunen wie einfach das geht.
DonC
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#552694
Aw: Getriebewechsel 26.08.2019 15:31 - vor 3 Monaten, 2 Wochen  
Bin aber erst wieder im Oktober in Trumpreich, werde es versuchen.
Da braucht man doch zölliges Werkzeug, oder?
bujatronic
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