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THEMA: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks
#443542
Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 01.01.2018 21:09 - vor 7 Monaten, 2 Wochen  
Hallo Priusfreunde,

ich bin da auf eine neue Zeitschrift gestossen, die sich mit Elektrothemen befasst. Toyota ist auch dabei. Inserat gefällig?

edison.handelsblatt.com
haarthhoehe
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#443562
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 01.01.2018 22:53 - vor 7 Monaten, 2 Wochen  
alupo
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Gruß alupo

ab 12/2016: MS 90D
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ab 08/2009: 2009-er P3
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#443568
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 02.01.2018 00:16 - vor 7 Monaten, 2 Wochen  
Teilweise ganz interessant, wobei solche "Zeitungen" ja meist nur die Aushängeschilder der Redaktionen sind und der Werbung dienen. Da muss man aufpassen wer da was schreibt und mit welchem Hintergedanken.

Ein Artikel ist aber in der Tat informativ, nämlich der der Speicherwirkung der Akkus fürs Stromnetz: Diese Geschichte wurde ja schon immer propagiert: Elektroautos als die dezentrale Batterie, um Stromüberproduktionen abzufangen, da die bösen Pumpspeicherwerke die Natur verschandeln, während ja Mio von Autos die Natur verschönern. Leider zeigen die meisten Rechnungen, dass es infolge der Wirkungsgrade und vor allem der sicht nicht gut überlappenden Zeiten zwischen Bedarf und Angebot kaum lohnt. Sinnvoll ist einzige direkte Ladung der Batterie zum späteren Fahren aus dem Stromnetz nachts, wenn nämlich das Kraftwerk läuft und keiner was verbraucht.

Laut Artikel werden aber die Batterien nun in einem zweiten Leben für solche stationären Speicher eingesetzt, weil sie unterhalb der 75%-Grenze aus dem Auto rausfliegen. (Beispiel Renault). Damit könnte in der Tat was gehen, wenn die Batterien nochmal wenigstens 10 Jahre leben und hinterher recycled werden. Ob man damit große Energiemengen speichern kann, ist aber sehr fraglich. Schaut man sich den ad hoc Bedarf an, ist das schon hausintern mit Solarzelle und Akku kaum hinzubekommen und als Privatmann kann man das am Besten steuern. Die gesamte Erzeuger/Lade- und Speichertechnik muss momentan noch stark bezuschusst werden, was sich leider erst so richtig lohnt, wenn die Stromkosten richtig hoch gehen und man so einen Teil reinholt, indem man den Strom selber macht. Momentan haben wir ja die absurde Situation, dass Produzenten mit Solarpanels noch einen garatieren Zins bekommen, wenn sie einspeisen und es besser ist, den so erzeugten Strom billig abzugeben und gleichzeit im Keller das Elektroauto billig mit Atomstrom nachzuladen

Wenn es gelingt, die alten Batterien einer sinnvollen Verwendung zuzuführen, kann das ein erster Schritt sein, aber das Auto braucht ja dann auch eine Neue und gefühlsmässig wäre es besser, auf die Produktion der Neuen zu verzichten, und die alte bis auf 50% runterzunudeln und sich im Auto mit weniger Leistung zufrieden zu geben.
musikus
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#443579
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 02.01.2018 06:31 - vor 7 Monaten, 2 Wochen  
musikus schrieb:
Elektroautos als die dezentrale Batterie, um Stromüberproduktionen abzufangen, da die bösen Pumpspeicherwerke die Natur verschandeln, während ja Mio von Autos die Natur verschönern
Die Millionen von Autos sollen die bisherigen Verbrenner nach und nach ersetzen, aber die kommen ja nicht dazu.
musikus schrieb:
Leider zeigen die meisten Rechnungen, dass es infolge der Wirkungsgrade und vor allem der sicht nicht gut überlappenden Zeiten zwischen Bedarf und Angebot kaum lohnt.
Wo hast Du denn diese Rechnungen her? Mein Auto steht zu über 95% der Zeit zu Hause oder in der Tiefgarage meines Arbeitgebers herum. Da gibt es viele überlappende Zeiten.
happyyaris
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#443748
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 02.01.2018 23:29 - vor 7 Monaten, 2 Wochen  
Jaha - bei einem Pendlerfahreug funktioniert das vielleicht noch, weil es wenige Fahrten macht und dann stationär ist, allerdings müsste man dann schon die Tageszeit nutzen, um es zu laden. Nehmen wir 8h netto, die man während der Arbeitszeit zur Verfügung hat und ziehen die Spitzenzeiten des Strombedarfs aus dem Netz (Morgens und Mittags) ab, bleiben 5h, in denen Windkraft zur Verfügung steht, um sie zu laden. Das reicht aber erstmal im Wesentlichen fürs Heimfahren, bei einem Last-Ladeverhalten von 1h/8h. Wenn aber das Auto während der Lastzeiten noch Batterie für andere spielen soll, dann wird es am Vormittag, wenn Mamma die Waschmaschine und den Trockner anwirft und während der High-Noon Spitze entladen! d.h. Das Last-Ladeverhalten ändert sich auf (1h+2h) / (8h-2h), es steht also nur während maximal 6h ein Zeitfenster, in dem zuviel Strom da ist. Selbst wenn dann alle Windkraft aktiv ist, müsste in 6h das reingeladen werden, was in 3h verbraucht ist. Das wird haarig!

Die gleiche Rechnung kann man nachts aufmachen:

1h laden für den späteren Fahrbetrieb
1h Entladen für den Bedarfs abends
8h Zeit zum Laden, wenn zwischen 22.00 und 6.00 der Bedarf in der Republik geringer ist, als das Volumen, wobei nachts weniger Wind ist. Auch das ist nicht üppig.

Bei Autos, die auch tagsüber ab und zu genutzt werden, wie Dienstfahrzeuge, und solche, die auch abends für Aktivitäten nach Feierabend laufen, ist das komplett illusorisch. Die kriegt man günstigstenfalls auf der Abend so gut geladen, dass man wieder nach Hause kommt und daheim so gut geladen, dass man wieder zur Arbeit kommt.

Bei den meisten wird es aber so sein, dass sie daheim laden müssen, um hin UND wieder zurück zu kommen, weil man nicht jeden Parkplatz beim AG elektrifizieren kann. Die meisten Parkplätze sind irgendwelche gewalzten Wiesen, wo weit und breit kein Strom ist und wenn, dann nicht mit der Power, die nötig wäre.

Hinzu kommt das Problem, dass das ständige Laden und Entladen die Bruttobatterielebenszeit verkürzt. Statt zweimal (oder im Fall des Nurdaheimtankens Einmal) richtig aufzuladen und dann es den Tag über zu verbrauchen, wird die Batterie dann mehrfach teilweise hin- und hergeladen. Das geht nicht beliebig und nicht beliebig lange. Auch die beste Hybridbatterie wird weniger lange halten, wenn sie stärker belastet wird.

Es ist auch sicher interessant, wie das dann mit der Garantie seitens des Herstellers und der Abrechnung wird: Wenn Ich mein Auto mit voller Bat abstelle und dann halbleer wieder losfahren muss, weil Ich sie von einem ungünstigen Fall vom AG-Netz nehmen muss, dann mache Ich ja eine Minus.
musikus
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#443801
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 03.01.2018 07:23 - vor 7 Monaten, 2 Wochen  
Nein, ich würde auch nicht die Autos als puffer nehmen, schon allein weil die Netzbetreiber niemals eine angemessene Vergütung dafür zahlen werden.

Allerdings sollte das Aufladen per HT/NT Zähler attraktiver gemacht werden, damit in Spitzenzeiten das netz wenigstens entlastet werden kann, aber auch das ist nicht im Interesse der fossilen Netzbetreiber.

Der verbrauchte Akku kann aber als hausenergie Speicher dienen. 75% von 50 kwh oder mehr ist schon ganz ordentlich und der Akku ist schon bezahlt.

Treibt man das auf die Spitze (=3phasen Wechselrichter >10..20kw) würde ein 2kw Stromanschluss fürs Haus+2Autos schon reichen (im Winter/WP, im Sommer 0/PV) wenn man die stromhungrigen Geräte nicht alle gleichzeitig einschaltet.
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#447780
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 20.01.2018 21:11 - vor 6 Monaten, 4 Wochen  
Die Frage ist, ob dann ausgerechnet eine Automotive-Fahrbatterie der 200V-Klasse dafür taugt. Um 230V zu schalten ist das gerade zu wenig. Braucht also eine Kaskade aus 2en pro Strang und ein entsprechendes Management drum herum. Für den Fall eines Ausfalls braucht man Redundanz. Ich sahe da für eine Kleinanlage wenigstens 3 solche Batterien, die geschickt als Array dynamisch geschaltet werden müssen, oder es braucht einen Trafo.
musikus
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#447788
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 20.01.2018 22:11 - vor 6 Monaten, 4 Wochen  
Warum das? Der Priusmotor läuft auch mit 500 V Drehspannung und hat nur 214 V auf dem Akku!?!

Außerdem kann man auch aus 12 V- mit einem Gerät halb so groß wie ein Schuhkarton 230 V~ machen. Da sind auch keine 20 Batterien in Reihe nötig.
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#447953
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 21.01.2018 20:39 - vor 6 Monaten, 4 Wochen  
Textbeitrag zum Thema Elektroauto, bzw. Verbrenner verbrauchen auch Strom. Eine Gesamtbeurteilung zum Stromverbrauch von Autos:

edison.handelsblatt.com/e-hub/so-viel-st...smotor/20826274.html
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#456483
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 05.03.2018 22:32 - vor 5 Monaten, 2 Wochen  
Hier noch eine Statistik zum Stromverbrauch in D. Wir zahlen für Überschüsse und stillgelegte Kraftwerke, die keiner braucht! Andererseits fahren die Versorger die Netzlast an die untere Grenze im 50-Hertz-Bereich. Die notwendigen Zuführungen von Zusatzenergie werden nur halbherzig eingebracht, weil das teure Extrakosten verursacht. Man merkt es daran, wenn die Uhren in der Küche plötzlich nachlaufen. S.a. Kommentare bei heise.de:

www.agora-energiewende.de/de/themen/-ago...odukt/76/Agorameter/
haarthhoehe
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#463807
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 13.04.2018 20:42 - vor 4 Monaten  
Bei den E-Autoakkus haben die Asiaten die Vormacht. Und das wird nicht besser für deutsche Hersteller, für Toyota schon:

edison.handelsblatt.com/erklaeren/batter...chluss/21149448.html
haarthhoehe
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#469516
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 15.05.2018 18:28 - vor 3 Monaten  
Wieder etwas neues für die Wasserstofftechnologie: organische Speichermasse für Wasserstoff und passend dazu die BSZ. Wenn das kommt, dann brechen Dämme:

edison.handelsblatt.com/erklaeren/fluess...-zuege/21267022.html

Kann ich mir auch sehr gut für den Mirai vorstellen!
haarthhoehe
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#469559
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 15.05.2018 21:11 - vor 3 Monaten  
... aha.

1. Frage: Wo bleibt der Kohlenstoff aus dem Kohlenwasserstoff?
2. Frage: Was ist daran chemisch anders, als die energieaufwendige und CO2-intensive Erzeugung von Wasserstoff durch Verbrennung von Erdgas i.V.m. Wasserdampf?
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#469561
Aw: Edison-neue Zeitschrift für E-Freaks 15.05.2018 21:14 - vor 3 Monaten  
naja Co2 intensiv nur, wenn es nicht regenerativ hergestellt wird.
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Schöne Grüße aus Bielefeld!

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