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THEMA: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken
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#385794
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 10.02.2017 15:23 - vor 1 Jahr, 9 Monaten  
Ghost
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#392248
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 12.03.2017 22:20 - vor 1 Jahr, 8 Monaten  
So, der große Stinker hat mittlerweile auch die 100.000km geknackt.

Beschleunigung 0-100

youtu.be/EomtBPooJHk

Die Beschleunigung haut auch noch einigermaßen hin, AGR-Ventile wohl noch nicht zugesetzt.

Was kann man berichten?

Bisher läuft er ohne nennenswerte Defekte.

Der Langzeitschnitt mit 10,8l der dort steht, haut gut hin, da ist alles dabei von Vollgas bis normale Fahrten.
Tägliche Fahrtstrecke: 20km, davon 10 Landstraße, 10 Stadt.

Es wurde auf der Fahrerseite der Zentralverriegelungsknopf erneuert und das dynamische Lichtsystem könnte ein wenig sensibler/genauer arbeiten, aber das gibt das Xenon wahrscheinlich nicht her.

Er fordert seit 200km auf, die Bremsen zu überprüfen, die quietschen auch leicht. Ansonsten hat er 2 Inspektionen und einen neuen TÜV bekommen in dieser Zeit.

Der V8 TDI ist eine Wucht, leider Euro 5, somit werden wir ihn nicht solange wie den RX behalten.
TeslaComingSoon
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Letzte Änderung: 12.03.2017 22:23 von TeslaComingSoon.
Ich liebe Menschen für die es nur schwarz oder weiß gibt.
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#397315
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 11.04.2017 22:30 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Hallo Zusammen

Ich hatte heute einen Mietwagen und möchte kurz meine Erfahrung über den Wagen schreiben.

Kurze Infos über das Auto:

Fahrzeugdaten

Mitsubishi ASX, 1.6

    Inverkehrsetzung 03.2017
    Kilometer 4'000 km
    Getriebeart Schaltgetriebe manuell
    Antriebsart Vorderradantrieb
    Treibstoff Benzin
    Hubraum 1'590 cm3
    PS 117
    Leergewicht 1'335 kg








Am morgen abgeholt, ging es erst mal 15km durch die Stadt und über Land bei welchem sich der Wagen gut geschlagen hat, jedoch ist die Handschaltung nach längerem P4 fahren jedesmal ziemlich gewöhnungsbedürftig. Dann ging es ab auf die Autobahn. Erschreckend erst einmal, wie laut das Auto plötzlich war. Hier bemerkte ich vor allem den fehlenden 6. Gang, was den Motor zum Aufheulen brachte. Bei 120 - 130km/h waren auch die Windgeräusch sehr hoch und gut zu hören. Das Fahrgefühl ist (Mini) SUV typisch ein bisschen schwammiger als bei tieferen Autos, dies bemerkte ich auch durch den Wind der immer mal wieder das Auto zum schlingern brachte.

Nach ungefähr 50km war ich froh als ich wieder von der DAB in den Stadt / Landverkehr durfte . Dort schlägt er sich ziemlich gut, auch die Rundumsicht war gut, da bin ich schon wesentlich schlechtere Autos gefahren. Assistenzsysteme gabe es keine, nicht mal Parkpiepser was das Parken nicht einfacher aber sehr "Back to the roots" machte.

Die Innenraumverarbeitung ist OK, aber auch nicht top in dieser Klasse. Die Audioanlage war OK, hier gab es immer mal wieder ein leichtes Zittern aus der Verkleidung der Seitentür.

Die grosse Überraschung kam aber zum Schluss. Nach ca. 150 gefahrenen KM, zeigte der Tagesdurchnittsverbrauch, 6.1 Liter an. Für ein Fahrzeug in dieser Klasse mit diesem Aufbau, finde ich den Wert wirklich sehr gut.

Fazit:

Kein schlechtes Auto, jedoch überzeugte mich "der Kleine" nicht als Langstrecken-Auto. Ich vermute mal, mit seiner 5 Jahresgarantie, kein schlechter Kauf für Leute die gerne etwas höher Sitzen.
pajas
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Letzte Änderung: 11.04.2017 22:34 von pajas.

2016 Toyota Prius 4
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#397319
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 11.04.2017 22:55 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Danke, mit Interesse gelesen!

Grüße, Egon
Egon
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#397322
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 11.04.2017 22:58 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
pajas schrieb:

... Dann ging es ab auf die Autobahn. Erschreckend erst einmal, wie laut das Auto plötzlich war. Hier bemerkte ich vor allem den fehlenden 6. Gang, was den Motor zum Aufheulen brachte.
...


Ist das Aufheulen nicht das Privileg der Toyota-HSD?

Zumindest liest man das in der deutschen Motorpresse stets und in konsequenter Hartnäckigkeit und Ignoranz nur von Fahrzeugen mit diesem Antrieb.

Gruß!
JoAHa
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#397328
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 11.04.2017 23:08 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Mein Onkel fährt schon einige Jahre zufrieden ASX, allerdings noch mit dem nicht mehr angebotenen 1.8 Direkteinspritzer-Diesel.

Der ASX ist ein sehr sympatisches und unkompliziertes Auto, mittlerweile leider etwas in die Jahre gekommen. Ich hab ihn mir kürzlich auf einer Ausstellung näher angesehen, leider fand ich die Sitze schon beim Probesitzen ziemlich unbequem, es fehlt mir vor allem an Beinauflage.
Aber alles andere ist unspektakulär, dafür solide gemacht. Halt ein Auto zum Fahren und nicht zum Angeben.

Wer damit kein Problem hat, kann schon ab rund 16.000,- aufwärts einen Neuwagen mit nachhause nehmen, viel teurer als 20-22.000,- wirds auch mit üppigerer Ausstattung nicht, ordentlichen Rabatten sei Dank - das wird man anderswo schon für mäßig ausgestattete Klein- und Kompaktwagen los.

Timo
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#397358
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 12.04.2017 08:58 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Benziner nicht mit Automatik lieferbar...

tom

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tom1963
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#397368
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 12.04.2017 09:49 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
pajas schrieb:

Erschreckend erst einmal, wie laut das Auto plötzlich war. Hier bemerkte ich vor allem den fehlenden 6. Gang, was den Motor zum Aufheulen brachte. Bei 120 - 130km/h waren auch die Windgeräusch sehr hoch und gut zu hören.


Hi, in meinem Auslandssemester bin ich täglich vom Rheinland nach Eindhoven (Niederlande) gependelt, habe mich mit einem anderen Studenten abgewechselt, welcher ebenfalls dieses Auto fuhr.

Die Lautstärke und das unruhige Fahrgefühl auf der langen Strecke (ca. 130 km einfach) war schon ziemlich nervend. Also absolut kein Autobahnfahrzeug. Die Lautstärke kenne ich nur aus meinem Auto (Toyota Aygo), wo ich auch Verständnis dafür habe
flathack
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#397764
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 14.04.2017 15:49 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Soviel zum Thema Gebrauchtwagen-Garantie und englische Autos:

Ghost
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#397780
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 14.04.2017 17:58 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
"English Workman Shit" sagt man bei uns.

Allerdings muss man einige Reparaturen etwas relativieren...wenn du Offroad fährst, verschleißt gerade das Fahrwerk und auch das Transaxle im Zeitraffer - dafür sind diese Fahrzeuge schlicht nicht mehr massiv genug gebaut-hierfür gibts den LandRover.

Und auch die Hupe kann gerne mal "absaufen" und von innen rosten.

Wenn ich an meinen Cadillac SRX denke, der bekam ein Radlager, Stoßdämpfer, Satz Bremsen und Differential (Getrag) neu.

Sonst gute Wartung.

Bei solch schweren, starken Fahrzeugen eher normal (der Range dürfte um 2,8t schwer sein, der SRX mit 2,1 schon Leichtbau).
DonC
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#397794
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 14.04.2017 18:26 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Timico schrieb:

Der ASX ist ein sehr sympatisches und unkompliziertes Auto, mittlerweile leider etwas in die Jahre gekommen.

Timo


Der ASX stand bei mir auch schon in der engeren Wahl, aber dann kam vor 1,5 Jahren so ein komischer Toyota Prius dazwischen...

Gruß, Martin
weinfux
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Letzte Änderung: 14.04.2017 18:27 von weinfux.
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#397923
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 15.04.2017 15:13 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Hallo,

so, nachdem ich nun zwei Tage praktisch im Auto gewohnt habe und mir für die Langstrecke eigentlich das falsche Auto (jedoch absichtlich) ausgesucht habe (dazu gleich mehr), kann ich ja auch mal etwas dazu schreiben.

Als ich die Liste der verfübaren Autos gesehen habe, hatte ich einen Gedanken im Hinterkopf- "Bitte kein Diesel", auch wenn dort durchaus eher nur die potente Fraktion (260-313PS) verfügbar war und das allessamt sehr komfortable und technisch "beschmankerlte" Reisewagen waren, nein, danke, wollte ich nicht.
Schon aus dem Modellbeschreibungen stach eines/einer heraus...wo sonst nur drei Zahlen und maximal zwei Buchstaben standen...gab es einen "Ausrutscher" und dieser weckte die Aufmerksamkeit allein schon durch das Auffallen in der Liste durch seinen Name und dessen Länge:

Mini Clubman John Cooper Works.

Beginnen wir also mal von vorn und mit den allgemeinen Angaben zum Auto und dem technischen selbst:
Im Grunde genommen ist das ein BMW 225xi Active Tourer X-Drive mit anderem Blechkleid, also ein Vierzylinder Turbo mit 231PS und Allradantrieb.
Trotzdem und genau wie Lexus im Vergleich zu Toyota, hat man es verstanden, zwei völlig verschiedene Autos hinzustellen.
Nachdem ich vor längerer Zeit schonmal einen der ersten "neuen Mini" von Chemnitz nach Berlin fahren durfte (und mir dann alles doch etwas weh tat), nahm ich wohl wohlwollend (aus der Presse) zur Kenntnis, das "dieser Mini nicht mehr so hart sein soll wie seine Vorgänger".
Nach der Fahrt sage ich nun: gut, das kann man so sehen, muß man aber nicht...es ist immer noch ein verdammter Kurvenräuber-mit entsprechenden Vorrausetzungen im Fahrwerk dafür.
Doch der Reihe nach.

Der Erstkontakt war durchaus überzeugend.
Materialauswahl, Verarbeitung und viele weitere kleine Details, auch der optische Eindruck allgemein, machten bereits vor der Abfahrt eine gute Figur.
Als ich dann Platz genommen hatte, bemerkte man (als T/L Fahrer ) gleich die guten Ei nstellmöglichkeiten der Sitze (sowie das weiche Leder) und des Lenkrades! Vom Platz und der Freiheit um mich herum, fühlte ich mich wohler als im Prius und im GS-über meinem Kopf ist weder im Prius, noch im GS Platz, im Mini jedoch fast 2 Hände breit.

Da es in unbekanntes Terrain ging, folgte der nächste Griff zum Navigationssystem-dieses ist nicht nur schnell, sondern bietet auch erhebliche Funktionsumfänge. Weiterhin hat es bedienerfreundliche und schnelle Zugriffe für die wichtigsten Funktionen (z.b. das abstellen der Sprachinweise oder Abruf der Verkehrsinformationen).
Weiteres Highlight des ganzen-man kann seine Ziele über, Achtung, 4(!) Möglichkeiten eingeben:
1.) Sprachwahl
Neben der wirklich guten Erkennung ist sie weiterhin auch so programmiert, das sie nicht einfach "irgendwas" macht, wenn der Befehl nicht verstanden wurde (so wie bei Toyota), sondern es öffnet sich eine Liste mit Vorschlägen aus der man wählen oder einfach neu beginnen kann
2.) Touchscreen (keine weiteren Erklärungen nötig, denke ich)
3.) Der von BMW bekannte "Dreh-Drück-Steller" oder auch "I-Drive" genannt
4.) Ein in das aus 3 genannte System integriertes "Schreibpad", wo man die Buchstaben draufschreibt und zudem eine akutische Rückmeldung zur Eingabe bekommt!

Alles in allem findet dort also jeder seine bevorzugte Variante...

Tempomat (mit Abstandsfunktion), Radio, Telefon, alles vom Lenkrad und mit Übersicht im HUD (zu dem wir gleich noch kommen) zu bedienen.

Das HUD ist zwar nur die "Sparversion", denn es wird nicht in die Frontscheibe, sondern in eine aus dem Armaturenbrett herausfahrende Scheibe, gespiegelt. Das ist auf jeden Fall in keinster Weise mit dem anderen System zu vergleichen, denn zum einen hat es (für mich!) damit kaum Sinn (die Anzeige erscheint eher auf Höhe der Haube anstatt "irgendwo" auf der Straße), doch von der Qualität her ist es deutlich besser als das was ich im Lexus NX auf der Scheibe gesehen habe...Verkehrschilderkennung, Tempomat, Tag-/Nachtmodus, Auffahrwarnung, Drehzahl, eingelegter Gang, Navigationshinweise und alles auch noch konfigurierbar (sind sonst doch zu viele Sachen auf einmal).
Weiterhin lässt sich Helligkeit, Höhe und Drehung der Anzeige nach den eigenen Vorlieben einstellen.
Zudem noch mit kleinen Details für die verschiedenen Funktionen:
-Tempomat:
Anzeige der eingestellten ´Geschwindigkeit beim wiederaufrufen und bis diese wieder erreicht ist. Dann wird umgeschaltet auf einen "grünen Zeiger" der sagt "Tempomat aktiv". Funktion und das "einfangen" des Autos funktionieren wesentlich besser, sanfter und bei Bedarf trotzdem flotter als in jedem mir bekannten T/L. Auch lässt sich das Tempo in zwei Schritten, einzeln oder in 10km/h, verstellen (nach unten mit Bremsfunktion)
-Abstandsanzeige/Tempomat
Einblendung eines Fzg, wenn er eines erkennt, Einblendung eines weiteren großen roten Symboles, wenn man sich zu schnell nähert (z.B, einer zu knapp vor einem einschert)
Desweiteren ist die Funktion bis Stillstand und mit wiederanfahren. Zum wiederanfahren muß das Gaspedal kurz angetippt werden. Auch wird eine Übersteuerung des Systems (mit dem Gaspdeal) im HUD angezeigt.
Einzig die Notbremsfunktion habe ich nicht ausprobiert (wollen)...
-Drehzahl/Ganganzeigen
Je nach Einstellung hat man einen Drehzahlmesser mit Ganganzeige im HUD eingeblendet. Nähert man sich nun dem roten Bereich, werden zunehmend weitere Halbkreise (erst weiß, dann rot) um die Ganganzeige gelegt, die den Fahrer zum Gangwechsel erinnern sollen-im manuellen Modus ist das auch nötig, denn sonst bleibt er im Begrenzer hängen

Die Klimaautomatik tut was sie soll und bedarf keiner Nachregelung wie bei T/L. Einmal eingestellt und fertig, kein nachregeln, kein mal warm mal kalt, kein beschlagen der Scheiben bei abschalten vom Gebläse.
Super!

Weitere Funktionen die durchaus erwähnenswert sind:
Die eingeklappten Spiegel klappen bei 30-40 km/h automatisch aus und lassen sich darüber auch nicht einklappen (ich kann das im GS selbst bei 250 machen...vielleicht macht ihn das noch schneller?).
Die Scheibenwaschpumpen besitzen einen Selbstschutz, der sie abschaltet, wenn man das ganze länger als 10-15sec durchgängig betätigt.
Es sind 4 Fahrerprofile plus 1 Gastprofil verfügbar unter denen man verschiedene Fahrzeugeinstellungen abspeichern kann und die bei Auswahl automatisch eingestellt werden. Zusätzlich wird auf den jeweiligen Schlüsseln das ganze sowieso gespeichert.
Die zweifellos zu tief platziertes Bedienelemente der Klima werden, je nach bzw. wenn eingestellt, über eine Lichtleiste um das große Zentralinstrument optisch zurückgemeldet, man kann also ohne nach unten zu schauen, sehen was man "dreht" (z.B. ist bei der Temperatur dann links blau=kalt, rechts rot=warm, und dazwischen wandert das Licht, je nachdem wohin man dreht. Gleiches gilt für die Gebläseeinstellung.
Apropos Licht...da hat man sich auch etwas besonderes einfallen lassen:
Man kann die komplette Innenbeleuchtung, also Ambientelicht für die Mittelkonsolle, Fußraum, Türen in jedweder Farbe erscheinen lassen die man mag-umgeschaltet über einen kleinen Schalter und das ist nicht nur ein Hingucker, sondern nachts ein wirklich sehr angenehmes Feature!
Die Wiedergabe von Audio Dateien von USB ist ebenso einfach wie das ganze übers Telefon laufen zu lassen oder auch das Telefon (mit allen Daten) mit dem Auto zu verbinden und darüber zu steuern...wenn ich mir überlege was es da bei T/L für entnervte Fragen dazu gibt, eine echte Wohltat
Auch bei den Ablagen hat man sich Gedanken gemacht-vorn in die Türen Bekommt man locker 1l Flaschen, in der Mittelkonsole sind weitere Becherhalter, eine QI Ladestation die immer lädt wenn man etwas drauflegt und vor allem auch das Telefon fixiert (ich erinnere an die Fragen zum QI Lader hier im P4 ).

Der sogenannte "Fahrerlebnischalter" hat seinen Namen nicht zu Unrecht-das ist nicht einfach wie bei T/L, wo man Klima, Gaspedallinie und dergleichen "irgendwie" teigig macht (oder halt umgekehrt).
Man spürt hier deutlichst, das sich da was tut-Motor, Fahrwerk, Lenkung-alles wird, je nach Einstellung deutlich spürbar verstellt.
Zudem wird man über seine Fahrweise informiert und mit "Sternen" bewertet und man bekommt die gewonnenen km angezeigt.
Ich sage aber ganz ehrlich dazu-egal in welchem Modus man fährt-wenn man sparsam fährt, dann unterscheiden sich die Fahrmodi kaum-denn das ist ja kein "Zauberknopf"


So und nun nach jeder Menge Text, den man noch immer forsetzen könnte, kommen wir mal zu den was man auch bestimmt lesen möchte-den Fahrleistungen...
Das 231PS nicht langsam sein werden ist klar, doch meiner Meinung nach, ist er auf der Autobahn nicht zuhause, zumindest nicht auf Geraden.
Um lästige Vertreterdiesel abzuhängen, muß er sich schon über 5000u/min aufhalten und die 238km/h V-max erreicht er "nur" mit etwas Anlauf.
Dieses Auto (bzw der Mini allgemein) ist eher auf der kurvigen Landstraße zuhause und dort sucht er seinesgleichen!
Passend dazu waren die Wetterverhältnisse, nass nd glitschig, perfekt für den Allradantrieb...und der krallte sich jederzeit griffsicher in de Asphalt, auch wenn er seine Auslegung als "zuerst Frontantrieb" nicht ganz verheimlichen konnte.
Doch ganz gleich wie die Straßenverhältnisse waren, es ging immer munter vorwärts. Sollte die Traktionskontrolle dennoch mal eingegriffen haben, dann war das nicht so ein Geruckel wie bei T/L, sondern immer gefühl und nur etwas "gebremsten" Vortrieb, keiner "Komplettabwürgung".

Meine Fahrtstrecken und Verbräuche:
Die Angaben muß ich auf den BC beziehen, weil es mit nachrechnen irgendwie nichts werden wollte, doch das seht ihr gleich, wenn ihr die Werte seht...

Zuerst Leipzig-Köln:
Fahrt mit max. 130 (Tacho), ausgenommen kurze Überholmanöver und niedriger limitierte Streckenteile. Mit vollem Tank gestartet, in Köln mit 180km Restreichweite und 7,3l BC angekommen. Die Rückfahrt angetreten, auf der Strecke in Unna mit angezeigten 40km Restreichweite dann 61l (bei angegebenen 48l?) nachgetankt. In Leipzig erneut mit 24l vollgemacht...
Danach Leipzig Berlin.
Fahrt...ähm, naja, flott..., doch streckenweise immer unter Beachtung der Limits. Wieder mit vollem Tank gestartet, in Berlin und nach 8,5l BC dann 30l nachgetankt, zurück nach Leipzig und dort 6l getankt. BC Anzeige jetzt 8,1l
Der Bordcomputer spuckte am Ende der Reise einen Gesamtverbrauch von 8,8l aus-ich denke das kommt hin

Vergleiche ich das ganze mal mit dem GS, so kommt der bei 130 auf etwa 8,3...ich denke das ganze ist also durchaus vergleichbar, nur das der GS obenraus (logischerweise) mehr Reserven hat.



Fazit mit Pro, Contra und neutral:

Neutral:

Wer sich einen Mini (und gerade diesen) kauft, weiß das der sicher nicht günstig ist, ein eher wenig komfortables Fahrwerk hat und gerade als Spportversion auch keinen Hehl um "Sound" macht.
Dafür entschädigt er mit jeder Menge Fahrspaß in jeder Kurve.
Erwähnen möchte ich es, der Vollständigkeit halber dennoch, mit allen Ausstattungen (und die war von "Vollausstattung" nur ganz knapp entfernt), kommt der Wagen wohl auf einen Listenpreis von rund 52000€.

Contra:

Bedienung der Klima (vor allem der Knöpfe unter den Reglern!) zu tief angeordnet-für die Bedienung der Knöpfe wird ist das etwas abgemildert, siehe oben.

Sitze, ähnlich wie bei Toyota, eher zu klein. Vor allem in der Breite zwicken die Sportsitze bei längerer Fahrt schonmal (wie beim Active Tourer übrigens auch, da gleiche Basis ). Im oberen Bereich der Lehne, hängen die Schultern völlig frei und auch die Kopfstütze geht nicht weit genug herauszuziehen

Die Mittelarmlehne lässt sich nicht aus dem "Bereich" entfernen und stört zeitweise den Arm. Hochklappen geht zwar, doch da sie, aufgrund der Konstruktion auch da noch Raum braucht, stört auch das noch.

Der Drehzahlmesser sieht dort links "angeflanscht" irgendwie fremd aus und ist viel zu klein geraten.

Rund um den Bereich der Türen/A-Säule gibt es auf der Autobahn jede Menge Windgeräusche, doch damit muß man beim Mini wohl leben (siehe "neutral")

Großer Nachteil auf der Autobahn: Der Mittelsteg der hinteren Türen verdeckt im Innenspiegel die komplette Fahrspur (und damit auch die Autos dort) hinter einem-das ist schon sehr lästig gewesen (siehe Bild unten)

Die Tasten am Lenkrad haben relativ harte Anschläge, so das man bei schneller Betätigung das klicken dieser hört-das dies wesentlich besser geht ist wohl kein Geheimnis. Mich hat es praktisch die ganze Fahrt gestört, so das ich mir dann eine langsame Bediengeschwindkeit versucht habe anzueignen.

Pro:

Das werde ich nicht nochmal alles erwähnen, das habe ich oben bereits versucht darzustellen.


Anbei noch ein paar Bilder, wer Fragen hat, nur zu.
Ich hoffe es war nicht zu lange

So wird man abends begrüßt:





Die Flasche liegt nur da, das man die Größe einordnen kann



Hier auch ein kleines Detail, man muß die Abdeckung nicht halten, die bleibt allein oben...

Auch die hintern Türen haben Ablagen

Der Arbeitsplatz




Leider lässt es die Technik nicht zu, das man die Anzeigen auf dem HUD auch mal sieht



Die Restreichweite hat wahrscheinlich in dem Wagen noch niemand so gesehen



Die sichtbehindernden Türen. Das ieht zwar hier nicht so aus, doch da wo man es richtig sieht, würde man nur mich und mein Telefon sehen, daher hab ich das mal so geknipst



...und mein Tankbeweis

ex_MezzoL
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Letzte Änderung: 15.04.2017 16:06 von ex_MezzoL.
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#398045
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 16.04.2017 10:10 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Danke für den ausführlichen Bericht und die Bilder!

Bestätigt meinen Eindruck von deutschen Automobil-Herstellern: Richtig stark bei Assistenzsystemen, Komfort-Schnickschnack (nicht abwertend gemeint) und Infotainment. Außerdem mag ich die Abstimmung der Fahrwerke, wenn auch in diesem speziellen Fall wohl eher nicht.

Um lästige Vertreterdiesel abzuhängen, muß er sich schon über 5000u/min aufhalten und die 238km/h V-max erreicht er "nur" mit etwas Anlauf.
Das sind Gedankengänge, die mir total fremd sind.

Am Rande: Analoge Tachos, die einen großen Geschwindigkeitsbereich auf einem unnötig kleinen Teilkreis darstellen, sind immer eine schlechte Idee. Porsche neigt ebenfalls dazu, flankiert durch eine digitale Geschwindigkeitsanzeige, und im Auris 2 findet man das auch so ähnlich. In diesem Mini sind es gar 0 bis 260 km/h, ohne jede Spreizung linear auf nur 190 Grad verteilt - Brrr... Nur ein Viertelkreis wäre noch schlechter ablesbar.

Grüße, Egon
Egon
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#398096
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 16.04.2017 13:34 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Egon schrieb:
... Am Rande: Analoge Tachos, die einen großen Geschwindigkeitsbereich auf einem unnötig kleinen Teilkreis darstellen, sind immer eine schlechte Idee. Porsche neigt ebenfalls dazu, flankiert durch eine digitale Geschwindigkeitsanzeige, ...
Bei Porsche ist der Digitaltachometer der typisierungsfähige Tachometer. Das ist also die gesetzlich vorgeschriebene Geschwindigkeitsanzeige. Beim analogen Tachometer sind die Skalenstriche zu dicht beieinander (vielleicht auch die Zahlen zu klein - ich weiß das nach so vielen Jahren nicht mehr genau), so daß diese Anzeige nur als Design-Element in der "Uhrensammlung" dient.
Gruß, Micha
Micha
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Letzte Änderung: 16.04.2017 13:36 von Micha.Grund: Ausdruck korrigiert
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#398559
Aw: Erfahrungsberichte mit Fremdmarken 18.04.2017 11:33 - vor 1 Jahr, 7 Monaten  
Wir haben vom 07. bis 16.04.17 einen Ford SMax 2.0 TDCI in der Ausstattungsvariante Titanium als Mietauto gehabt.

Das Auto war für uns (zwei Erwachsene + ein Baby) gerade richtig Wir sind damit nach Füssen in eine FeWo gefahren und hatten ein paar Küchenutensilien + großen Kinderwagen dabei.

Vom Fahrgefühl ein Schiff. Selbst starker Seitenwind, etc. bringt dieses Fahrzeug (Leergewicht 1,72t) nicht aus der Ruhe.
Nach einer Zeit fand ich das Fahren mit Ihm -bis auf die Sitze - ganz angenehm. Ordentlich Leistung, digitales Cockpit, intuitives Touch-Screen-Navi, Spurhalte-Assi, etc.
Am besten hat mir das Platzangebot (sowohl auf der Rücksitzbank als auch im Kofferraum gefallen).

Hinzus sind wir zwischen 120-140 Kmh gefahren. Die letzten 40Km 150Kmh. Verbraucht haben wir 6,1l/100Km, obwohl sicherlich ein wenig Sprit (Putzen mit laufenden Motor durch Mietwagenfirma, keine Tankstelle in unmittelbarer Nähe zum Abholort) schon im Tank gefehlt hat.

Heimzus sind wir zwischen 130-160Kmh und viel Wind mit 6,6l/100Km (getankt bis zum Überlaufen) gefahren.

Insgesamt ein nettes und praktisches Familienauto. Leider ist der 2.0 TDCI-Motor ja einer der dreckigsten Diesel beim ADAC-Test gewesen. Das ist mir ständig durch den Kopf gegangen beim Fahren

VG
fireblade999
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Letzte Änderung: 18.04.2017 11:34 von fireblade999.
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